Brasilien, Italien und England siegen

An der Frauen-WM in Frankreich kommen am Pfingstsonntag Brasilien, Italien und England zu Siegen. Die 41-jährige Brasilianerin Formiga stellt zwei Rekorde auf.

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Englands Coach Phil Neville musste bis zum Schluss zittern, bis der 2:1-Sieg gegen Schottland unter Dach und Fach war (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)
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England und Schottland schenkten sich in Nizza nichts (Bild: KEYSTONE/AP/CLAUDE PARIS)
Brasilien kam gegen Südafrika zu einem ungefährdeten Auftaktsieg (Bild: KEYSTONE/AP/LAURENT CIPRIANI)
Die Brasilianerin Cristiane erzielte beim 3:0 gegen Jamaika einen Hattrick (Bild: KEYSTONE/AP/LAURENT CIPRIANI)
Mit 41 Jahren und 98 Tagen ist Formiga die älteste Spielerin, die je an einer WM zum Einsatz kam (Bild: KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO)
Die italienische Mannschaft feiert die zweifache Torschützin Barbara Bonansea (Bild: KEYSTONE/AP/FRANCISCO SECO)

Englands Coach Phil Neville musste bis zum Schluss zittern, bis der 2:1-Sieg gegen Schottland unter Dach und Fach war (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)

(sda)

Brasilien setzte sich in der Gruppe C in Grenoble ohne die angeschlagene Spielmacherin Marta gegen den WM-Neuling Jamaika dank drei Treffern von Cristiane 3:0 durch. Brasiliens Formiga avancierte dabei mit 41 Jahren und 98 Tagen zur ältesten Spielerin, die jemals an einer WM zum Einsatz kam. Die Mittelfeldspielerin bestreitet ihre siebte Weltmeisterschaft - auch das ist eine Bestmarke.

Im ersten Spiel der Gruppe war Italien gegen Australien zu einem Last-Minute-Sieg gekommen. Die Matchwinnerin in Valenciennes war Barbara Bonansea, die mit zwei Toren nach der Pause für die Wende sorgte, nachdem Australiens Star Sam Kerr den Favorit in Führung gebracht hatte (22.). Den Siegtreffer schoss Bonansea in der 95. Minute nach einer Freistossflanke per Kopf. Für Italien ist es die erste WM-Teilnahme seit 1999.

Im ersten Spiel der Gruppe D entschied das von Phil Neville trainierte England, der WM-Dritte von 2015, das britische Duell gegen Schottland dank einer starken ersten Halbzeit mit 2:1 zu seinen Gunsten. Der WM-Debütant Schottland hatte in der Qualifikation die Schweiz hinter sich gelassen.