Ski alpin

CAS zieht Schlussstrich unter den Streitfall Lauberhorn

Der Zwist zwischen dem Verein Lauberhornrennen Wengen und Swiss-Ski ist auch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS beigelegt. Der CAS beendet das Schiedsverfahren zwischen den beiden Parteien.

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Der CAS hat den Fall Lauberhorn zu den Akten gelegt

Der CAS hat den Fall Lauberhorn zu den Akten gelegt

KEYSTONE/MARCEL BIERI
(sda)

Der während vier Jahren schwelende Streit, in dem die Organisatoren des Klassikers am Lauberhorn zusätzliche finanzielle Unterstützung vom nationalen Skiverband eingefordert hatten, erreichte den CAS im April 2018. Vor gut zweieinhalb Jahren reichten die Wengener vor dem Schiedsgericht Klage gegen Swiss-Ski ein.

Im vergangenen Mai war der Disput endgültig eskaliert, als die Oberen von Swiss-Ski beim Internationalen Skiverband FIS beantragt hatten, die Weltcup-Rennen in Wengen ab dem übernächsten Jahr aus dem Kalender zu eliminieren.

Es war der Beginn einer medial breitgetretenen Kampagne, in deren Verlauf beide Seiten vorerst auf ihren Standpunkten beharrten, unter Einbezug der Politik dann aber doch einen gemeinsamen Nenner fanden. Nach Gesprächen mit Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd im Bundeshaus fanden Urs Näpflin, der Chef des Organisationskomitees der Lauberhornrennen, und Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann einen gangbaren Weg. Die Wengener Verantwortlichen erklärten sich unter anderem bereit, die Klage vor dem CAS zurückzuziehen.