Caviezel im Wengen-Training wieder bester Schweizer

Nach der Bestzeit am Dienstag liess Mauro Caviezel auch im Abschlusstraining zur Lauberhornabfahrt von Wengen aufhorchen und ist wieder der schnellste Schweizer.

Hören
Drucken
Teilen
Nicht nur auf der Piste sondern auch in der Luft bietet das Lauberhorn-Rennen ein Spektakel
5 Bilder
Matthias Mayer ist im Abschlusstraining noch eine Spur schneller als Caviezel und fährt zur Bestzeit
Trainer Reto Nydegger (links) und Mauro Caviezel (rechts) analysieren, was es für den Renntag noch zu optimieren gilt
Beat Feuz darf im Zielraum ebenfalls zufrieden sein: Nach Bestzeit im oberen Streckenabschnitt nahm er unten nicht mehr volles Risiko und wurde Sechster
Mauro Caviezel fährt im Wengen-Training auf Platz 2

Nicht nur auf der Piste sondern auch in der Luft bietet das Lauberhorn-Rennen ein Spektakel

KEYSTONE/AA
(sda)

Der 31-jährige Bündner, der wegen einer Unterschenkelverletzung auf die Speed-Rennen in Bormio hatte verzichten müssen, klassierte sich bei seiner zweiten Trainingsfahrt in Wengen im 2. Rang. Einzig der Österreicher Matthias Mayer war um elf Hundertstel schneller.

Caviezel wollte nichts davon wissen, nun zu den Favoriten zu gehören: «Das war doch nur Training. Dafür kriegst du im Rennen nicht einmal eine Crèmeschnitte.» Aber klar, so der Rückkehrer, gäben ihm die Trainings ein gutes Gefühl und er wolle den Schwung auch in die Rennen mitnehmen. Vor der Abfahrt am Samstag, die entgegen ersten Befürchtungen wegen des zu erwartenden Schneefalls nicht auf Sonntag verschoben werden musste, strebt der WM-Dritte von St. Moritz in der Kombination am Freitag eine Spitzenplatzierung an.

Hinter dem Duo Mayer/Caviezel reihte sich der letztjährige Dritte Aleksander Kilde aus Norwegen ein. Beat Feuz war bis nach Streckenhälfte am Schnellsten unterwegs. Im unteren Teil liess es der zweifache Lauberhornsieger ruhiger angehen, wodurch am Ende Trainingsrang 6 mit knapp acht Zehnteln Rückstand resultierte. Das Training sei genau so verlaufen, wie er es sich erhofft habe, so Feuz danach.

Stark verbessert im Vergleich zum Dienstag zeigte sich Vincent Kriechmayr. Der Vorjahressieger aus Österreich verlor als 17. weniger als eineinhalb Sekunden auf die Bestzeit seines Landsmanns.