Chirurgische Masken und Handschuhe bei Dopingtests

In den USA werden trotz der Corona-Krise weiterhin Dopingtests durchgeführt.

Drucken
Teilen
Travis Tygart, der Anti-Doping-Chef der USA, bestätigt, dass in den Vereinigten Staaten auch während der Corona-Krise ausgiebig getestet wird

Travis Tygart, der Anti-Doping-Chef der USA, bestätigt, dass in den Vereinigten Staaten auch während der Corona-Krise ausgiebig getestet wird

KEYSTONE/EPA/VALENTIN FLAURAUD
(sda/dpa)

Das bestätigte USADA-Chef Travis Tygart dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland».

«Dort, wo wir es machen können, wo es die staatlichen Anordnungen zulassen und wo es auch sicher ist, führen wir auch Dopingkontrollen durch», sagte Tygart.

«Wir haben einige zusätzliche Elemente eingeführt wie chirurgische Masken und Handschuhe. Es wird desinfiziert und auch die soziale Distanz wird eingehalten.»

Die getesteten Sportler hätten sich sehr aufgeschlossen gezeigt. «Sie haben alle gesagt: 'Ihr müsst weiter testen, um zu verhindern, dass manche versuchen könnten, Vorteile aus der Situation zu ziehen.' Saubere Athleten wollen zeigen, dass sie sauber sind», unterstrich Tygart.

Die USADA arbeite gegenwärtig an neuen Verfahren, die in Corona-Zeiten effektiveres Testen ermöglichen sollen. «Wir entwickeln neue Testkits für Blut- und Urin-Kontrollen», sagte der USADA-Chef.