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Chris Froome vor erstem Giro-Triumph

Chris Froome wird am Sonntag als Sieger des Giro d'Italia in Rom einfahren. Einen Tag nach seiner beeindruckenden Soloflucht liess der Brite in der zweitletzten Etappe nichts mehr anbrennen.
Chris Froome wird zum ersten Mal in seiner Karriere den Giro d'Italia gewinnen (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/DANIEL DAL ZENNARO)

Chris Froome wird zum ersten Mal in seiner Karriere den Giro d'Italia gewinnen (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/DANIEL DAL ZENNARO)

(sda)

Der Vorjahressieger Tom Dumoulin, der mit 40 Sekunden Rückstand in die 20. Etappe von Susa nach Cervinia gestartet war, griff den Leader im Schlussanstieg mehrmals an, kam aber nicht weg. Im Gegenteil: Froome, der den Giro noch nie zuvor gewonnen hatte, hinterliess bei der Bergankunft den stärkeren Eindruck als der Niederländer und verteidigte die Maglia rosa souverän.

Dumoulin verlor im Zielsprint nach 214 Kilometer über drei Alpenpässe gar noch sechs Sekunden auf Froome (7. der Etappe) und wird seinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen können. Am letzten Tag einer dreiwöchigen Rundfahrt wird der Leader traditionellerweise nicht mehr angegriffen.

Beigeschmack und Einbruch

Froome auf der anderen Seite wird die dritte grosse Rundfahrt in Folge für sich entscheiden nach der Tour de France und der Vuelta 2017. Seit der letztjährigen Spanien-Rundfahrt läuft wegen eines erhöhten Salbutamol-Wertes ein Doping-Verfahren gegen den 33-jährigen Briten. Sein Gesamtsieg hinterlässt deshalb einen etwas faden Beigeschmack.

Wie am Freitag, als der vormalige Leader Simon Yates fast 39 Minuten eingebüsst hatte, gab es auch am zweitletzten Tag einen grossen Verlierer. Der Franzose Thibaut Pinot brach am zweitletzten Anstieg völlig ein und verlor - begleitet unter anderen von seinen Schweizer Teamkollegen Sébastien Reichenbach und Steve Morabito - bis ins Ziel über 45 Minuten. Pinot musste seinen 3. Rang im Gesamtklassement dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez überlassen.

Nieve beschenkt sich selbst

Den Tagessieg sicherte sich Mikel Nieve, ein Teamkollege von Yates bei Mitchelton-Scott. Der Spanier gewann an seinem 34. Geburtstag zum dritten Mal in seiner Karriere eine Etappe der Italien-Rundfahrt. Nieve hatte einer grösseren Spitzengruppe angehört. Er attackierte an der zweiten der drei Steigungen und feierte einen souveränen Solosieg.

Auf den folgenden Plätzen der Tageswertung klassierten sich der Niederländer Robert Gesink mit einem Rückstand von 2:17 auf Nieve und der Österreicher Felix Grossschartner (2:42 zurück).

Der diesjährige Giro d'Italia wird am Sonntag mit einem Rundkurs, den die Fahrer 10mal zu bewältigen haben, abgeschlossen. Nach den drei Bergetappen kommen auf den 115 Kilometern noch einmal die Sprinter zum Zug.

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