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Interview

FCZ-Trainer Ludovic Maginin: «Da wären viele Teams zusammengebrochen»

Ludovic Magnin freut sich nach dem 3:2 gegen Leverkusen, dass seine Spieler an die Leistungsgrenze gegangen sind. Nicht nur spielerisch, sondern auch mental konnten sie den FCZ-Coach überzeugen.
Julien Oberholzer (SDA)
Ludovic Magnin war stolz auf seine Spieler nach dem Sieg gegen Leverkusen (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Ludovic Magnin war stolz auf seine Spieler nach dem Sieg gegen Leverkusen (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Hand aufs Herz: Wie fantastisch ist dieser Sieg?

«Es ist ein schöner Abend. Ja, super! Wir sind extrem zufrieden. Wir haben ein Spiel gemacht über 90 Minuten von einer gewissen Qualität. Wir haben gegen eine Top-Mannschaft gespielt, die zwar momentan eine gewisse Unsicherheit ausstrahlt, aber deshalb müssen wir unsere Leistung nicht kleiner machen. Wir wussten, dass wir an die Leistungsgrenze gehen müssen, und das ist meinen Spielern gelungen. Vor allem im psychologischen Aspekt: Wenn man zwei Tore innerhalb von fünf Minuten zum 1:2 kassiert... Da wären viele Mannschaften zusammengebrochen. Diese Jungs heute nicht!»

Was hat es ausgemacht, dass ihr nach diesen zwei Gegentoren zurückgekommen seid?

«Vielleicht diese zwei Tore. Vielleicht haben wir dank diesen zwei Toren wieder nach vorne gespielt. Wir sind nach der Pause zurück aufs Feld gekommen mit dem Ziel, den zweiten Treffer zu suchen. Den Block weiter hoch zu halten. Das ist uns überhaupt nicht gelungen. Und dann schiessen sie zwei Tore, und wir sind danach wieder weiter vorne gestanden.»

Werden Sie nun auf diesen Sieg anstossen?

«Nein, weil ich nur sehr selten Alkohol trinken. Aber ich werde im Auto beim Heimfahren, wenn ich alleine bin, ein Glücksgefühl haben und geniessen, so wie auch die Spieler. Und ab morgen (Freitag -Red.) werden wir den Fokus auf S. Gallen richten, weil wir in drei Tagen wieder ein brutal schwieriges Spiel haben.»

Sie haben in der Europa League zweimal 1:0 und einmal 3:2 gewonnen. Was ist Ihnen lieber?

«Hauptsache gewinnen! Nein, ehrlich: Ein Abend mit vielen Toren ist natürlich schöner. Wenn du die Begeisterung der Zuschauer siehst. Ich denke, wir hätten gegen Leverkusen mehr Zuschauer verdient gehabt. Das war für mich enttäuschend. Aber die Leute, die da waren, werden wieder kommen.»

Was ging in Ihrem Kopf vor in den Schlussminuten?

«Während den Schlussminuten gingen mir die Schlussminuten von Leverkusen in Hannover durch den Kopf, als Leverkusen am letzten Wochenende in der 94. Minute ausgeglichen hat. Ich wusste, dass sie dazu fähig sind. Sie haben es eigentlich auch gemacht. Ich denke, das Tor war gültig. Aber das Quentchen Glück haben wir uns erkämpft. Es gibt kein geschenktes Glück im Fussball.»

Wie sehr erkennen Sie sich in dieser Mannschaft? Auch von der Moral und vom Kampfgeist her?

«Ich möchte meine Mannschaft nicht auf die Moral oder den Kampf reduzieren. Wir haben auch extrem gut Fussball gespielt, uns viele Torchancen kreiert. Ich denke, der Goalie von Leverkusen war einer der Besten auf dem Platz. Es freut mich natürlich, wenn die Mannschaft diese Mentalität zeigt, aber ich möchte sie nicht in den Vordergrund stellen. Das Team hat vor allem gut Fussball gespielt.»

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