Daniel Yule reagiert mit erneutem Sieg in Madonna

Daniel Yule gewinnt wie im Vorjahr den Weltcup-Slalom in Madonna di Campiglio. Der Walliser siegt vor dem Norweger Henrik Kristoffersen und dem Franzosen Clément Noël.

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Im Ziel lässt der Schweizer seiner Freude über den zweiten Slalom-Weltcupsieg freien Lauf
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Nach Laufbestzeit im ersten Lauf verteidigt Daniel Yule im zweiten Durchgang seine Führung souverän
Henrik Kristoffersen rettet den zweiten Platz trotz eines Fehlers im zweiten Lauf ins Ziel
Macht im Nachtslalom einen gewaltigen Sprung nach vorne: Sandro Simonet prescht dank starkem zweiten Lauf (viertschnellste Laufzeit) vom 30. auf den 12. Platz vor
Auch Clément Noël erhält als Dritter ein schönes Andenken an den Slalom in Madonna di Campiglio
Noch besser läuft es Tanguy Nef, der als Sechster sein erstes Top-Ten-Ergebnis erzielt
Daniel Yule darf jubeln: Der Schweizer holt sich den Sieg im Slalom von Madonna di Campiglio

Im Ziel lässt der Schweizer seiner Freude über den zweiten Slalom-Weltcupsieg freien Lauf

KEYSTONE/AP/AJM
(sda)

Drei Tage zuvor in Zagreb hatte bei Yule überhaupt nichts zusammengepasst. Der 27. Platz war die bittere Quittung für eine völlig missratene Vorstellung. Doch in Madonna di Campiglio, wo er vor gut einem Jahr, im Dezember 2018, seinen bisher einzigen Weltcup-Sieg gefeiert hatte, vermochte er sich voll und ganz zu rehabilitieren. Yule distanzierte Kristoffersen um 15 und Noël um 25 Hundertstel.

Yule, der schon nach dem ersten Lauf geführt hatte, ist erst der vierte Schweizer, der zwei Weltcup-Siege im Slalom vorweisen kann. Zuvor war dies lediglich Dumeng Giovanoli, Pirmin Zurbriggen und Didier Plaschy gelungen.

Den denkwürdigen Schweizer Abend im Trentino rundete Tanguy Nef mit Platz 6 ab. Der in den USA studierende Genfer, der beim Auftakt in den letzten Winter in Levi als Elfter überrascht hatte, schaffte damit ein persönliches Bestresultat.

Sandro Simonet, der sich als Letzter für den zweiten Lauf qualifiziert hatte, verbesserte sich im Finale um 18 Ränge auf Platz 12. Zum ersten Mal in diesem Winter gab es auch für Marc Rochat Weltcup-Punkte. Rochat klassierte sich zeitgleich mit Loïc Meillard auf Platz 19. Ramon Zenhäusern, nach dem ersten Durchgang auf Platz 6 und mit Podestchancen, fädelte im zweiten Lauf nach sehr guten Zwischenzeiten ein.