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Dank Tor in der Nachspielzeit: FCL rückt auf Platz 3 vor

Mit einem Traumtor in der Nachspielzeit sichert Aussenverteidiger Simon Grether dem FC Luzern einen späten, aber nicht unverdienten 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich.
Riesiger Jubel nach dem Siegtreffer gegen FCZ beim Luzerner Torschützen Simon Grether (links) und Ruben Vargas (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Riesiger Jubel nach dem Siegtreffer gegen FCZ beim Luzerner Torschützen Simon Grether (links) und Ruben Vargas (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Mit einem Traumtor in der Nachspielzeit sichert Aussenverteidiger Simon Grether dem FC Luzern einen späten, aber nicht unverdienten 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich.

Der Volleyschuss von Simon Grether in die rechte hohe Torecke beendete auf spektakuläre Art und Weise eine eher langweilige zweite Halbzeit, die erst in der Schlussphase für Aufregung sorgte. Kurz vor dem Luzerner Siegtreffer hatte nämlich Schiedsrichter Fedayi San ein Tor von Shkelqim Demhasaj fälschlicherweise wegen einer angeblichen Abseitsstellung annulliert.

Der Schiedsrichter und seine Assistenten hatten bereits in der ersten Halbzeit zweimal falsch entschieden. Beim Führungstreffer der Luzerner durch Innenverteidiger Claudio Lustenberger übersahen sie eine (allerdings knappe) Offsideposition von Assistgeber Pascal Schürpf (6.), und beim Ausgleich der Zürcher kurz vor der Pause war der Sturz von Raphael Dwamena nach einem kurzen Halten von Lustenberger allzu gesucht (45.).

Die Zürcher bekundeten bereits in der 23. Minute Glück, als ihr Captain Victor Palsson den Ball nach einer Flanke mit dem Kopf an den eigenen Pfosten lenkte. Der FCZ selber verzeichnete deutlich weniger Abschlussmöglichkeiten als der Gastgeber und ging deshalb nicht unverdient leer aus. Er konnte die Leistung aus dem 4:0-Heimsieg gegen St. Gallen nicht wiederholen, bleibt auf Platz 5 und musste die Luzerner ziehen lassen. Die neu drittplatzierten Innerschweizer dagegen haben innerhalb von weniger als 72 Stunden das Maximum herausgeholt. Bereits am Donnerstag in Lausanne war der FCL spät zum Siegestor gelangt.

In Erinnerung bleibt aus Zürcher Sicht noch dies: Ihre Fans sorgten mit einer Ad-hoc-Aktion für Aufregung. Sie schickten die Tickets im Gäste-Sektor nach Luzern zurück und buchten Plätze inmitten des Luzerner Publikums hinter dem Tor. Sie vertrieben dadurch jene Zuschauer, die dort ihre Tickets gekauft hatten.

Telegramm:

Luzern - Zürich 2:1 (1:1)

11'225 Zuschauer. - SR San. - Tore: 6. Lustenberger (Schürpf) 1:0. 43. Rodriguez (Foulpenalty) 1:1. 93. Grether (Demhasaj) 2:1.

Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Lustenberger, Sidler; Voca, Kryeziu; Schneuwly (64. Vargas), Custodio (81. Gvilia), Schürpf; Juric (68. Demhasaj).

Zürich: Brecher; Rüegg, Nef, Palsson, Pa Modou; Aliu, Domgjoni; Winter (86. Schättin), Marchesano (62. Sarr), Rodriguez (75. Haile-Selassie); Dwamena.

Bemerkungen: Luzern ohne Alves, Cirkovic, Schulz und Schwegler (alle verletzt), Zürich ohne Alesevic, Bangura, Brunner, Frey, Maouche, Schönbächler und Thelander (alle verletzt). 23. Kopfball von Palsson an den eigenen Pfosten. Verwarnungen: 42. Lustenberger (Foul). 45. Rüegg (Foul). 58. Winter (Foul). 65. Aliu (Foul). 69. Sarr (Foul). 70. Kryeziu (Foul).

Weitere Resultate und Tabelle:

Sion - Basel 2:2 (1:1). Young Boys - Lausanne-Sport 4:1 (3:0).

Rangliste: 1. Young Boys 31/72 (75:33). 2. Basel 31/59 (54:26). 3. Luzern 31/46 (42:44). 4. St. Gallen 31/45 (45:57). 5. Zürich 31/40 (40:38). 6. Thun 31/36 (46:56). 7. Grasshoppers 31/35 (39:45). 8. Lugano 31/35 (32:48). 9. Sion 31/32 (41:49). 10. Lausanne-Sport 31/31 (42:60).

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