Davos als Gruppenletzter nun gegen Turku

Der HC Davos verliert erstmals seit 2016 seine ersten beiden Spiele am Spengler Cup. Auf das 1:4 gegen Ocelari Trinec folgt ein 1:5 gegen das Team Canada.

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Der Davoser Trainer Christian Wohlwend kannte kein Rezept, um das Team Canada zu stoppen
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Das Team Canada im Torjubel
Der Davoser Samuel Guerra (Bildmitte) gegen den Kanadier Nick Ross im Kampf um die Scheibe
Der Lausanner Dustin Jeffrey blieb mit dem Team Canada gegen Davos ungefährdet

Der Davoser Trainer Christian Wohlwend kannte kein Rezept, um das Team Canada zu stoppen

KEYSTONE/MD
(sda)

Davos bekommt es damit als Letzter der Gruppe Cattini im ersten Spiel vom Sonntag mit TPS Turku zu tun, dem Zweiten der Gruppe Torriani. «Turku ist ein Team mit hoher Spielkultur», sagt HCD-Sportchef Raeto Raffainer dazu. Im anderen Viertelfinal vom Sonntag treffen am Abend Trinec und Salawat Ufa aufeinander.

Das Team Canada ist wie Ambri-Piotta als Gruppensieger für die Halbfinals vom Montag gesetzt. In diesen könnten das Team Canada und Davos erneut aufeinandertreffen.

Der Kantersieg des Team Canada vom Samstag gegen das mit einem besseren B-Team angetretenen Davos zeichnete sich gleich zu Beginn ab. Der Davoser Keeper Jeroen van Pottelberghe kassierte in den ersten dreieinhalb Minuten zwei Gegentore. Andrew MacDonald und Dustin Jeffrey bezwangen den Keeper, der laut Medienberichten aktuell als Nummer-1-Kandidat für die Nachfolge des am Saisonende zurücktretenden Jonas Hiller bei Biel gilt. Im Mitteldrittel bauten die Kanadier den Erfolg mit drei weiteren Toren aus, ehe Luca Hischier für Davos in Überzahl noch das Ehrentor erzielte.

Bei Davos gab es zwölf Absenzen. Die Hälfte davon ist verletzt oder krank. Die andere Hälfte wurde indes aufgrund vertraglicher Abmachungen mit den ausleihenden Teams oder einfach mit Blick auf den Viertelfinal vom Sonntag geschont.

Schliesslich figurierte bei Davos mit dem finnischen Verteidiger Otso Rantakari nur gerade ein Ausländer im Line-Up, sieht man einmal von Benjamin Baumgartner ab, dem Österreicher mit Schweizer Lizenz.

Und dies, obschon theoretisch mit einem Sieg mit mindestens drei Toren Differenz ab einem 5:2 gar noch der Gruppensieg und damit der direkte Halbfinal-Einzug möglich gewesen wäre. Und Davos hatte beispielsweise im Jahre 2011 am Spengler Cup das Team Canada sogar mit 8:1 bezwingen können.

Team Canada - Davos 5:1 (2:0, 3:0, 0:1)

6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen (21. Stricker)/Romasko (SUI/RUS), Nikulainen/Progin (FIN/SUI). - Tore: 3. MacDonald (Grant, Upshall) 1:0. 4. Jeffrey (Jooris, Maione) 2:0. 28. Fehr (Winnik, Wiercioch) 3:0. 31. Clark (Versteeg) 4:0. 38. Grant (DiDomenico, Maxwell) 5:0. 45. Hischier (Rantakari, Corvi/Ausschluss Upshall) 5:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Team Canada, 4mal 2 Minuten gegen Davos.

Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung, Rantakari, Guerra; Stoop, Heynen; Barandun; Marc Wieser, Corvi, Hischier; Ambühl, Baumgartner, Kessler; Frehner, Marc Aeschlimann, Kienzle.

Team Canada: Tomkins; MacDonald, Noreau; Postma, Maione; Mitchell, Ross; Grant, Wiercioch; Fehr, Winnik, Jooris; Versteeg, Jeffrey, Clark; Riley, Maxwell, DiDomenico; Tambellini, Danforth, Upshall.

Bemerkungen: Davos ohne Bader, Paschoud, Lindgren und Dino Wieser (alle verletzt), Herzog, Meyer (beide krank), Wellman, Kristo, Pesonen, Palushaj, Tedenby und Nygren (alle geschont). - Pfosten: 26. Riley.