Davos und Rapperswil-Jona weiter ohne Chance

Der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers bleiben abgeschlagen am Tabellenende. Davos kassiert die nächste Kanterniederlage, Rapperswil bleibt auswärts ohne Chance.

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Coach Arno Del Curto durchlebt momentan wohl die härteste Zeit in Davos (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Coach Arno Del Curto durchlebt momentan wohl die härteste Zeit in Davos (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Der HC Davos kehrt nach dem leisen Hoffnungsschimmer (2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Rapperswil-Jona) ins Tal der Tränen zurück. Gegen den EV Zug folgte für die Bündner trotz perfektem Start - Dino Wieser erzielte nach 16 Sekunden die Führung - mit 1:8 eine nächste Kanterniederlage. In 15 Spielen haben die Bündner bereits 61 Gegentreffer zugelassen.

Als einziges Trostpflaster muss für die Bündner derzeit herhalten, dass mit den Rapperswil-Jona Lakers ein weiteres Team den Tritt nicht findet. Besonders in fremden Stadien will es für den Aufsteiger einfach nicht klappen. Nach dem 1:3 in Bern warten die Lakers auch nach acht Auswärtsspielen noch immer auf den ersten Punkt.

Im Tessiner Fernduell um den 8. Platz behielt Lugano trotz Niederlage gegen Lausanne (1:2) die Oberhand. Grund dafür ist auch Ambris Mini-Krise der letzten Wochen. Die Leventiner kassierten gegen Langnau (2:4) die vierte Niederlage de suite. Für die SCL Tigers bleibt Ambri derweil eine Reise wert: In den letzten sechs Spielen in der Valascia reisten die Emmentaler fünf Mal als Sieger ab.

Resultate und Rangliste:

Resultate: Ambri-Piotta - SCL Tigers 2:4 (0:0, 2:1, 0:3). Bern - Rapperswil-Jona Lakers 3:1 (2:0, 0:1, 1:0). Davos - Zug 1:8 (1:3, 0:3, 0:2). Lausanne - Lugano 2:1 (2:1, 0:0, 0:0).

Rangliste: 1. Biel 16/33 (58:32). 2. SCL Tigers 15/30 (47:29). 3. Bern 15/29 (43:26). 4. Zug 15/29 (47:33). 5. Fribourg-Gottéron 16/26 (38:38). 6. Lausanne 17/25 (43:43). 7. ZSC Lions 14/24 (31:31). 8. Lugano 15/21 (44:36). 9. Ambri-Piotta 15/21 (36:45). 10. Genève-Servette 15/20 (34:43). 11. Davos 15/11 (26:61). 12. Rapperswil-Jona Lakers 16/7 (18:48).

EV Zug demütigt Rekordmeister Davos

Der EV Zug verschärft die Davoser Krise: Er fertigt die total verunsicherten Bündner gleich mit 8:1 ab. Center Sven Senteler glänzt mit einem Doppelpack, er würde seinen Vertrag in Zug gerne verlängern.
Sven Aregger, Davos