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Der Abstiegskampf läuft auf ein Duell hinaus

Im Abstiegskampf der Super League zeichnet sich ein Fernduell zwischen Lausanne-Sport und Sion ab. Der Fall wäre klarer, würden sich die Sittener im gegnerischen Strafraum nicht selber im Weg stehen.
Ausgang ungewiss: Christian Constantin und Maurizio Jacobacci stecken mit Sion tief im Abstiegskampf (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Ausgang ungewiss: Christian Constantin und Maurizio Jacobacci stecken mit Sion tief im Abstiegskampf (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Im Abstiegskampf der Super League zeichnet sich ein Fernduell zwischen Lausanne-Sport und Sion ab. Der Fall wäre klarer, würden sich die Sittener im gegnerischen Strafraum nicht selber im Weg stehen.

Ein Punkt trennt die beiden Abstiegs-Anwärter vor den letzten drei Runden. Davor tat sich eine kleine Lücke auf, die Lugano, die Grasshoppers und Thun wesentlich entspannter auf die verbleibenden Spiele blicken lässt, obwohl es rein rechnerisch auch sie noch treffen könnte.

Wer hat also die schlechteren Karten im Abstiegskampf, das Schlusslicht Lausanne oder Sion? Das Restprogramm ist sehr ähnlich: Beide treten noch zweimal auswärts an, beide spielen noch gegen Thun und St. Gallen. Sion dazu am nächsten Mittwoch gegen GC, Lausanne am Donnerstag gegen Lugano. Das Formbarometer sprach vor dem Wochenende für Sion. Unter Maurizio Jacobacci, der im Februar auf Gabri folgte, spielten die Walliser oft gut. Während Lausanne vor dem 1:1 am Sonntag beim FCZ fünf Niederlagen aneinanderreihte, holte Sion zwei Siege und zwei Unentschieden.

Nach der Niederlage am Samstag gegen die Young Boys ist Sion nun aber auch seit vier Spielen ohne Sieg, und die Eindrücke wiederholten sich in den letzten Wochen: Sion spielt gefällig, Sion dominiert seine Gegner. Aber Sion gewinnt nicht. Auch das Spiel gegen YB passte in dieses Schema. 0:1 unterlagen die Walliser dem Gegner, der gerade seinen ersten Meistertitel seit 32 Jahren ausgiebig gefeiert und in der Startformation auf sechs Leistungsträger verzichtet hat - trotz mehr Chancen und mehr Spielanteilen. Die 0:1-Niederlage gegen Lugano nach einem schwachen Auftritt steht als negative Ausnahme.

Läuft es auf eine Kopfsache hinaus? Dann spricht einiges für Lausanne. Zwar schaffte es Jacobacci in Sitten, die Stimmung im Team markant anzuheben. Stephan Lehmann, der frühere langjährige Goalie des Klubs, sagte aber im Teleclub: "Im Wallis ist der Druck enorm." Vielleicht ist es der Druck, der die spielerisch oft überzeugenden Sittener vor dem gegnerischen Tor dermassen hemmt.

Lausanne, das 2016 in die Super League zurückgekehrt ist und spätestens nach dem Winter-Abgang von Samuele Campo nach Basel qualitativ hinterherhinkt, scheint das drohende Schicksal weniger zu lähmen. Man werde den Klub nicht fallen lassen und nicht von den hohen mittelfristigen Zielen abweichen, teilte Präsident David Thompson mit, der zugleich CEO beim Besitzer-Konzern Ineos ist. Bei Sions Patron Christian Constantin klang es drastischer: "Wir kämpfen ums Überleben."

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