Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der SC Bern siegt nach viermaligem Rückstand

Für Meister Bern gibt es im Heimspiel gegen Genf-Servette ein Happy End. Nach viermaligem Rückstand setzen sich die Berner glückhaft und in extremis mit 5:4 nach Verlängerung durch.
Spektakel in Bern: Berns Vincent Praplan (links) gegen Genf-Servettes Arnaud Jacquemet (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Spektakel in Bern: Berns Vincent Praplan (links) gegen Genf-Servettes Arnaud Jacquemet (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Der Schlittschuhclub Bern gibt derzeit ein zwiespältiges Bild ab. Dazu passte gut, dass die Berner trotz des Sieges in der Tabelle unter den Strich auf Platz 9 fielen. Nur mit viel Glück kam Bern um eine vierte Heimniederlage (aus den letzten sechs Spielen) herum. Nach den Niederlagen gegen Biel (1:2 n.P.), Lausanne (2:5) und Lugano (2:5) führte auch Servette in Bern bis 44 Sekunden vor Schluss mit 4:3. Ohne Goalie gelang Calle Andersson in der Schlussminute der Ausgleich. In der Overtime gelang Simon Moser nach 87 Sekunden in Überzahl das Siegtor.

Bern verdiente sich nach der zweiten Pause den Sieg. Sie dominierten ab dem Schlussabschnitt mit 17:3 Torschüssen. Dennoch gibt es auch für Berns Coach Jalonen weiter viel zu analysieren. 40 Minuten lang dominierte Servette in Bern. Und wieder kassierte der einst so defensiv starke SC Bern vier Gegentore. Nur Langnau kassierte in dieser Saison in der Meisterschaft im Schnitt mehr als drei Gegentore pro Spiel. Und in der Offensive hängt (zu) viel an Mark Arcobello. Nach den zwei Torerfolgen am Freitag in Biel sammelte Arcobello auch gegen Servette wieder vier Skorerpunkte (2 Tore/2 Assists).

Erst zum vierten Mal gelangte bei Bern Goalie Pascal Caminada (23 Paraden) zum Einsatz. Nach Niederlagen bei den ersten drei Einsätzen kam Caminada zum ersten Sieg.

Telegramm

Bern - Genève-Servette 5:4 (1:1, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.

15'747 Zuschauer. - SR Stolc (AUT)/Wiegand, Kaderli/Seewald (AUT). - Tore: 8. Douay (Maillard, Tömmernes) 0:1. 16. Arcobello (Burren) 1:1. 26. (25:31) Wingels (Fehr/Ausschluss Kämpf) 1:2. 26. (26:00) Arcobello (Ruefenacht, Moser) 2:2. 38. Rod 2:3. 56. Scherwey (Untersander, Mursak/Ausschluss Jacquemet) 3:3. 59. (58:26) Fehr (Mercier, Winnik) 3:4. 60. (59:16) Andersson (Untersander, Arcobello) 4:4 (ohne Torhüter). 62. (61:27) Moser (Untersander, Arcobello/Ausschluss Mayer) 5:4. - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Moser; Wingels.

Bern: Caminada; Untersander, Colin Gerber; Andersson, MacDonald; Burren, Blum; Henauer; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Berger, Ebbett, Scherwey; Grassi, Bieber, Kämpf.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Völlmin; Le Coultre; Wick, Fehr, Winnik; Wingels, Smirnovs, Rod; Douay, Berthon, Maillard; Bozon, Kast, Miranda.

Bemerkungen: Bern ohne Pestoni, Beat Gerber, Krueger, Heim, Jeremi Gerber (alle verletzt) und Koivisto (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Richard, Fritsche, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger Ausländer). - Lattenschuss Wick (2.). - Timeout Bern (59:11).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.