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Deutsche Herrmann Verfolgungs-Weltmeisterin

Die ehemalige Langläuferin Denise Herrmann sichert sich an der Biathlon-WM im schwedischen Östersund die Goldmedaille in der Verfolgung. Lena Häcki läuft als beste Schweizerin auf Platz 14.
Schnell laufen konnte sie schon lange, nun traf sie auch hervorragend: Die ehemalige Langläuferin Denise Herrmann gewann an der Biathlon-WM in Östersund die Goldmedaille in der Verfolgung (Bild: KEYSTONE/EPA TT NEWS AGENCY/JESSICA GOW)

Schnell laufen konnte sie schon lange, nun traf sie auch hervorragend: Die ehemalige Langläuferin Denise Herrmann gewann an der Biathlon-WM in Östersund die Goldmedaille in der Verfolgung (Bild: KEYSTONE/EPA TT NEWS AGENCY/JESSICA GOW)

(sda)

Die Engelbergerin war nach einem völlig missglückten Sprint nur von Rang 53 aus gestartet. Sie leistete sich zwar drei Strafrunden, schoss aber am schnellsten von allen Starterinnen. Zudem kam bei starkem und unregelmässigem Wind keine ohne Probleme im Schiessstand durch.

Die 23-Jährige hatte nichts mehr zu verlieren und startete deshalb sehr schnell ins Rennen. «Alles oder nichts», gab sie als Devise heraus. «Es ist alles sehr gut aufgegangen. Ich habe auch immer wieder eine gute Gruppe erwischt.» Zudem sei sie im Schiessstand endlich wieder etwas ruhiger gewesen. Das reichte, um 39 Positionen wettzumachen.

Für Elisa und Selina Gasparin ging es in die andere Richtung. Elisa fiel vom 19. in den 29. Rang zurück, Selina von 30 auf 43. Beide waren nach den beiden Liegendschiessen noch auf Top-15-Kurs gewesen. Wie bereits im Sprint bekundete die zweifache Mutter Selina Gasparin, die nach ihrer Babypause noch keinen Weltcup-Einsatz hatte, stehend viel Mühe. Von zehn Scheiben traf die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2014 nur deren zwei. Elisa Gasparin kam als 14. zum letzten Schiessen, musste dann aber drei Strafrunden absolvieren.

An der Spitze setzte sich ein Trio deutlich von der Konkurrenz ab. Denise Herrmann verbesserte sich dank einer hervorragenden Schiessleistung mit nur zwei Strafrunden vom 6. auf den 1. Platz. 2014 hatte die 30-Jährige noch Olympia-Bronze mit der deutschen Langlauf-Staffel geholt. Sie gewann solo vor der Norwegerin Tiril Eckhoff und der zweiten Deutschen Laura Dahlmeier, die nach einer Grippe in der Loipe nicht so schnell ist wie gewohnt, sich jedoch nur eine Strafrunde leistete. Die bereits siebenfache Weltmeisterin setzte ihre eindrückliche Serie fort und holte im 13. WM-Rennen in Folge eine Medaille.

Anastasiya Kuzmina, die als Führende ins Rennen gegangen war, musste sich nach sieben Fehlschüssen mit dem 6. Platz begnügen. Die Schwedin Mona Brorsson (7.) erlebte vor Heimpublikum ein sportliches Drama. Sie kam als klar Führende zum letzten Stehendschiessen - und leistete sich gleich vier Fehler.

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