DFL verhängte Geldbussen gegen Akanji und Sancho

Die deutsche Fussball-Liga (DFL) belegt nach Fotos eines Coiffeur-Termins den Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji sowie Teamkollege Jadon Sancho von Borussia Dortmund mit Geldbussen.

Drucken
Teilen
Manuel Akanji wurde von der DFL gebüsst

Manuel Akanji wurde von der DFL gebüsst

KEYSTONE/AP/Martin Meissner
(sda/dpa)

Die beiden hätten «bei häuslichen Coiffeur-Terminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce» verstossen, teilte die DFL mit.

Dies sei auf Fotos, die in Medien und in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, erkennbar gewesen. Die Höhe der Bussen ist nicht bekannt.

Es stehe «ausser Frage, dass auch Profi-Fussballer ihre Haare schneiden lassen müssen. Dies muss derzeit jedoch im Einklang mit dem medizinisch-organisatorischen Konzept erfolgen», hiess es weiter. Akanji und Sancho können innerhalb von fünf Tagen Beschwerde einlegen. Die Strafen richten sich laut DFL «ausdrücklich nicht gegen den Klub, bei dem kein «Organisationsverschulden» erkennbar ist.»

Dortmunds Manager Michael Zorc hatte den privaten Friseurtermin und die Fotos tags zuvor deutlich kritisiert. Es sei gegen die Maskenpflicht verstossen worden.