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Die neue Basler Souveränität

4:0 gegen den FCZ, 3:0 gegen Luzern. Vor wenigen Jahren wären die Resultate kaum eine besondere Erwähnung wert gewesen. Nun stehen sie sinnbildlich für die neue Basler Souveränität.
Die Basler Spieler werden von den Fans wieder gefeiert (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)Die Basler Spieler werden von den Fans wieder gefeiert (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Die Richtung stimmt: Auch Edon Zhegrova gehörte unter der Woche zu den Basler Torschützen (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)Die Richtung stimmt: Auch Edon Zhegrova gehörte unter der Woche zu den Basler Torschützen (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)
Marcel Koller nimmt die Entwicklung zufrieden zur Kenntnis (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)Marcel Koller nimmt die Entwicklung zufrieden zur Kenntnis (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
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Die neue Basler Souveränität

(sda)

Während sich die Young Boys gerade durch eine beispiellose Verletzungsserie kämpfen, werden Siege des FCB zusehends wieder zur Selbstverständlichkeit. Das 3:0 gegen Luzern war der siebte Vollerfolg im neunten Ligaspiel. Seit drei Runden steht Basel wieder auf Platz 1.

Gründe für die positive Entwicklung gibt es verschiedene. Eine signifikante Aufwertung der Kaders ist ein eher marginaler. Den gewichtigsten Abgängen von Nationalstürmer Albian Ajeti sowie Eder Balanta, Marek Suchy, Dimitri Oberlin und Carlos Zambrano stehen die Zuzüge von Arthur Cabral, Kemal Ademi, Emil Bergström und Omar Alderete gegenüber.

Ausschlaggebender dürften weiche Faktoren sein. So ist das Selbstvertrauen zuletzt mit jedem Erfolgserlebnis gewachsen. In diese Richtung zielen auch die Aussagen der Protagonisten. «Wir haben einen Lauf. Seit einiger Zeit sind wir stabil und handeln wir solidarisch. Nicht nur dass wir gewinnen ist überzeugend, sondern auch die Art und Weise», hielt Aggressivleader Taulant Xhaka nach dem Sieg gegen Luzern fest.

Tatsächlich gestanden die Basler dem FCL zwar zwölf Corner zu, aber kaum gefährliche Momente im Strafraum. Luzerns Trainer Thomas Häberli räumte ein: «In der Box boten sich kaum Möglichkeiten. Basel war stark.» Kemal Ademi verwies ausserdem auf die Ausgeglichenheit im breiten Kader: «Es gibt keinen Leistungsabfall.» Einen Beleg dafür liefern die Offensivspieler. In Abwesenheit des Langzeitverletzten Ricky van Wolfswinkel und nach dem Abgang von Ajeti schiessen Kevin Bua, Cabral und Ademi wechselweise die Tore.

Als richtig stellt sich bislang heraus, dass man trotz Turbulenzen an Marcel Koller festhielt. Seit dieser in Ruhe mit der Mannschaft arbeiten kann, haben sich Spieler wie Valentin Stocker, Fabian Frei und Silvan Widmer ihrem einstigen Niveau wieder angenähert. «Wir sind ruhig und werden nicht mehr hektisch, wenn es nicht auf Anhieb läuft. An dieser Souveränität haben wir eine ganze Weile gearbeitet», erklärte Koller nach dem Luzern-Match.

Wozu das neue Basler Selbstverständnis taugt, wird sich erst zeigen. Die Tendenz ist aber positiv. «Wir wollen uns weiter festigen, dazu sind Siege wichtig», sagte Koller noch. Die nächste Gelegenheit zu wachsen folgt am Donnerstag in der Europa League bei Trabzonspor. Dort treten die Basler mit so breiter Brust an wie lange nicht mehr.

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