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Die Schweizer Curlerinnen sind Weltmeisterinnen

Mit einer grossartigen Leistungen küren sich die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni zu Weltmeisterinnen.
Alle glücklich (von links): Silvana Tirinzoni, Melanie Barbezat, Alina Pätz, Esther Neuenschwander, Ersatz Marisa Winkelhausen und Nationalcoach Manuela Netzer-Kormann (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)Alle glücklich (von links): Silvana Tirinzoni, Melanie Barbezat, Alina Pätz, Esther Neuenschwander, Ersatz Marisa Winkelhausen und Nationalcoach Manuela Netzer-Kormann (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)
Der Moment des grössten Triumphs (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)Der Moment des grössten Triumphs (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)
Esther Neuenschwander hat mit dem Leichtgewicht Silvana Tirinzoni keine Mühe (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix Foto/HENNING BAGGER)Esther Neuenschwander hat mit dem Leichtgewicht Silvana Tirinzoni keine Mühe (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix Foto/HENNING BAGGER)
Scharfe Befehle sind im Curling unabdingbar. Alina Pätz macht es vor (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix/HENNING BAGGER)Scharfe Befehle sind im Curling unabdingbar. Alina Pätz macht es vor (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix/HENNING BAGGER)
Schwedens Skip Anna Hasselborg ist die derzeit erfolgreichste Curlerin (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix/HENNING BAGGER)Schwedens Skip Anna Hasselborg ist die derzeit erfolgreichste Curlerin (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix/HENNING BAGGER)
Alina Pätz - Erfolgsgarantin im Schweizer Frauencurling (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)Alina Pätz - Erfolgsgarantin im Schweizer Frauencurling (Bild: KEYSTONE/EPA RITZAU SCANPIX/HENNING BAGGER)
Alina Pätz spielt hier den Stein, der den WM-Triumph bringt (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix Foto/HENNING BAGGER)Alina Pätz spielt hier den Stein, der den WM-Triumph bringt (Bild: KEYSTONE/AP Ritzau Scanpix Foto/HENNING BAGGER)
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Die Schweizer Curlerinnen sind Weltmeisterinnen

(sda)

Sie entschieden den Final des WM-Turniers im dänischen Silkeborg gegen die favorisierten Olympiasiegerinnen aus Schweden mit 8:7 nach Zusatz-End für sich.

Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau waren mit der Bilanz von 8:4 Siegen in die K.o.-Spiele gekommen. Danach besiegten sie China im Viertelfinal, Südkorea im Halbfinal und schliesslich die von Anna Hasselborg angeführten Schwedinnen im hochstehenden Final.

Die Leistung des Schweizer Quartetts ist um so bemerkenswerter, als die Schwedinnen bis zum Final zwölf Partien in Folge gewannen.

Als Gewinnerinnen der Round Robin begannen die Schwedinnen den Final mit dem Vorteil des letzten Steins. Diesen nutzten sie fortan. Das Zweierhaus der Schweizerinnen im 4. End beantworteten sie umgehend mit einem Zweier. Im 7. End glückte ihnen ein weiteres Zweierhaus, sodass sie erstmals um zwei Steine in Führung gingen. Die Schweizerinnen hatten ihrerseits eine Antwort parat und glichen aus. Schliesslich hatten sie im Zusatz-End den Steinvorteil. Alina Pätz war der riesigen Nervenprobe gewachsen und spielte den entscheidenden Draw in den innersten Kreis des Hauses.

Auf der vierten Position war Pätz in der ersten Spielhälfte um einige Prozentpunkte stärker als ihre direkte Gegenspielerin Anna Hasselborg. Danach jedoch steigerte sich die Schwedin auf Pätz' sehr hohes Niveau. In einer absoluten Zahl: Pätz brachte es auf der schwierigsten Position auf eine Erfolgsquote von 94 Prozent, wie sie üblicherweise nur von den besten Männern erreicht wird.

Für das Schweizer Curling ist es der siebte Titel in den 1979 eingeführten Weltmeisterschaften der Frauen. Allein seit 2012 stellt die Schweiz nunmehr fünfmal das Weltmeister-Team. Die 39-jährige Zürcherin Silvana Tirinzoni war in ihren ersten drei WM-Teilnahmen (2006, 2007, 2013) leer ausgegangen. Ihre erste WM-Medaille ist nun also die goldene. Die 29-jährige Alina Pätz, die auf die laufende Saison für die wichtige vierte Position zu Tirinzonis Formation stiess, wurde 2015 als Skip des Teams Baden Regio Weltmeisterin. Pätz war auch beim Schweizer WM-Triumph 2012 dabei - damals als Ersatzspielerin im Davoser Team von Mirjam Ott.

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