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Die Schwestern Métraux wechseln zu den Profis

In die seit einiger Zeit darbende Szene der Schweizer Profigolferinnen kommt Bewegung. Die hoffnungsvollen Lausanner Schwestern Kim und Morgane Métraux spielen ab sofort als Profis.
Morgane Métraux schlägt den Weg der Profispielerin ein (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Morgane Métraux schlägt den Weg der Profispielerin ein (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Die 23-jährige Kim und die 21-jährige Morgane Métraux haben eine höchst erfolgreiche Zeit als Amateurinnen hinter sich gebracht. Als Profis gehen sie zunächst getrennte Wege. Während die Jüngere nach ihrem Studium in den USA bleibt, beginnt die Ältere ihre Karriere in Europa.

Die Lausannerinnen holten für die Schweiz Silber an den Weltmeisterschaften 2016 sowie je einmal Silber und Bronze an Europameisterschaften. Beide errangen viele individuelle Erfolge, zuletzt im College Golf in den USA. Der 5. Rang von Morgane Métraux in der Einzelwertung im Finalturnier im Mai war das beste Ergebnis einer Schweizerin und zugleich der grösste Erfolg in der Geschichte der Universität Florida State.

Beide haben ihr Studium in den USA mit Bravour abgeschlossen. "Jetzt fühlen wir uns bereit für den nächsten grossen Schritt", sagen sie unisono. Dank ihrem guten Abschneiden am Qualifikationsturnier 2017 kann Morgane Métraux direkt auf der Symentra Tour in den USA starten. Die besten 15 steigen Ende Jahr in den lukrativen US-Circuit, die LPGA-Tour, auf.

Kim Métraux war am Qualifikationsturnier durch eine Krankheit geschwächt, sie erspielte sich aber dennoch ein eingeschränktes Spielrecht für die Symentra Tour. Daneben hat sie für fünf Turniere des zweiten Circuits in Europa Einladungen erhalten. Sie spielt deshalb zuerst zwei Monate in Europa, bevor sie im August nach Florida zurückkehrt.

Beim Start ins Profileben helfen den Métraux-Schwestern der Waadtländer Sportfonds und die Sporthilfe. Jetzt müsse man weitere Sponsoren suchen, sagt Vater Olivier Métraux.

Morgane Métraux war als Amateurin etwas erfolgreicher als ihre Schwester. Sie belegte in der umfangreichen Weltrangliste zuletzt den formidablen 31. Platz. Kim Métraux figurierte lange Zeit ebenfalls deutlich unter den besten hundert.

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