Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Stars hielten ihre Versprechen

400-m-Hürdenläufer Abderrahman Samba und Sprinter Noah Lyles gelten nach ihren Leistungen zuletzt als Hauptattraktion der Athletissima aus internationaler Sicht. Sie halten ihre Versprechen.
Abderrahman Samba liess sich in Lausanne erneut nicht bezwingen (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Abderrahman Samba liess sich in Lausanne erneut nicht bezwingen (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

(sda)

Lyles egalisierte über 200 m in 19,69 Sekunden die Jahres-Weltbestleistung. Er ist mit seinen 20 Jahren der Jüngste der neuen US-Generation an Sprintern. 9,88 Sekunden benötigte er vor zwei Wochen an den US-Meisterschaften für die 100 m. Damit sicherte er sich Gold und erhielt die Möglichkeit, eine weitere Eigenschaft zu zeigen, die für eine Zukunft als Star nicht schaden kann: Show-Talent. Auf der Bahn der Pontaise erhielt er vom Publikum für sein Siegertänzchen ähnlich viel Applaus wie für seinen Speed.

Der in Saudi-Arabien geborene, zunächst für Mauretanien startende und nun im Sold von Katar laufenden Abderrahman Samba steigerte sich in diesem Sommer über 400 m Hürden kontinuierlich. Ein weitere Verbesserung blieb ihm in Lausanne aber verwehrt, auch weil er die Messlatte seit vergangenen Samstag unglaublich hoch angelegt hat. In Paris durchbrach er als erst zweiter Mensch die Marke von 47 Sekunden und blieb in 46,98 nur zwei Zehntel über dem Uralt-Weltrekord von 1992. In Lausanne ergab sich das gleiche Bild wie schon so oft in diesem Sommer. Auf der Zielgeraden setzte sich Samba von Norwegens Weltmeister Karsten Warholm ab. Samba (47,42) und Warholm (47,94) blieben unter der 48er-Marke. Nun ist aber vorerst Schluss mit der Samba-Show in Europa. Der 22-Jährige wird in dieser Saison keine weiteren Diamond-League-Rennen bestreiten. Es gibt einen Terminkonflikt mit den Asian Games.

Der Russe Sergej Schubenkow blickt auf eine Traumwoche zurück. Am Montag lief der Hürdensprinter in Ungarn in 12,92 Sekunden Jahres-Weltbestleistung, nun lieferte er auf der Pontaise 12,95 nach. Zeiten unter 13 Sekunden sind über 110 m Hürden selten und gelten als magische Marke, die nur wenige durchbrechen. Im 400-m-Lauf der Frauen blieb Salwa Eid Naser - die Nigerianerin vertritt die Farben von Bahrain - in 49,78 unter der 50-Sekunden-Marke und gewann auch ihr fünftes Diamond-League-Rennen in dieser Saison.

Die einzige Jahresweltbestleistung fiel über 5000 m der Männer. Der für Bahrain startende Birhanu Bales kam nach 13:01,09 Minuten ins Ziel. In den sogenannt technischen Disziplinen, den Sprüngen und den Würfen, blieben die Jahres-Weltbestmarken trotz starker Leistungen bestehen. Die Deutsche Malaika Mihambo egalisierte in ihrem letzten Versuch noch die 6,90 m der Europameisterin Ivana Spanovic und holte sich dank des besseren zweiten Versuchs den Sieg. Oder der Kugelstosser Tomas Walsh aus Neuseeland überzeugte mit 21,92 m.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.