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Die Young Boys klagen über die fehlende Effizienz

Die Enttäuschung ist gross bei den Young Boys nach dem 1:3 in Valencia. Sie haben eine gute Möglichkeit verpasst.
David von Ballmoos: YB hat sich wieder nicht belohnt (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

David von Ballmoos: YB hat sich wieder nicht belohnt (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(sda)

«Es wäre mehr möglich gewesen» war ein Satz der in den Katakomben des Stadions mehrmals fiel. An der Niederlage hatten die Young Boys unmittelbar nach dem Spiel zu beissen. Sie wurden nicht klar dominiert und spielerisch deklassiert, konnten sich aber «einmal mehr nicht belohnen», klagte Goalie David von Ballmoos und ging ins Detail: «Wir kassieren wieder ein frühes Tor, der unseren 'Gameplan' durcheinanderbringt, reagieren gut, bringen aber dann das 1:1 nicht in die Pause.»

Auch Guillaume Hoarau ärgerte sich über den zweiten Treffer von Valencia kurz vor der Pause. «Wir müssen in den beiden Strafräumen effizienter sein», forderte der Franzose. Vorwürfe wollte er der Mannschaft nicht machen. Er sei stolz auf seine Mitspieler, auf die Art und Weise wie sie füreinander gekämpft hätten. Auch Trainer Gerardo Seoane hob die Leidenschaft seiner Spieler hervor: «Das Team hat ein gute Gesicht gezeigt. Sie war stark im Zweikampf, solidarisch und mutig.»

YB zeigte die Eigenschaften, die der Trainer im Vorfeld der Partie verlangt hatte und die zum Erfolg hätten führen sollen. Dass es trotzdem nicht zu Punkten reichte, tat der Bernern deshalb speziell weh. Nicht bei der Einstellung, sondern im spielerischen Bereich ist der Grund für den dritten Nuller im vierten Spiel zu suchen. Es gebe das eine oder andere zu verbessern, hielt Seoane fest und kam auf die Effizienz zu sprechen, die in der Champions League so oft den Unterschied ausmacht, und auf die Probleme, die seine Spieler mit den wendigen Angreifern von Valencia bekundeten.

Für Valencia war der Sieg eine kleine Erlösung. Es war der erste vor eigenem Anhang seit dem letzten Mai und erst der dritte in dieser Saison. Auch weil die Spanier in einer tiefen Krise steckten, wäre eben «mehr möglich gewesen» für YB. Trotz der Enttäuschung konnte Hoarau im Hinblick auf den nächsten Auftritt in der Champions League, in knapp drei Wochen bei Manchester United, schon wieder Optimismus verbreiten: «Ich glaube daran, dass wir unser erstes Spiel in der Champions League noch in dieser Saison gewinnen. Wir brauchen dafür aber den perfekten Match.»

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