Djokovic erreicht Achtelfinal und erhält Schützenhilfe von Coric

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic gewinnt auch sein 26. Einzel in dieser Saison und zieht mit einem 6:3, 6:3, 6:1 über den Deutschen Jan-Lennard Struff in die Achtelfinals des US Open ein.

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Für Novak Djokovic läuft es in Flushing Meadows weiter gut

Für Novak Djokovic läuft es in Flushing Meadows weiter gut

KEYSTONE/EPA/JASON SZENES
(sda)

Struff ist fast zu bemitleiden. In dieser wegen des Coronavirus verkürzten Saison rennt er immer wieder in Novak Djokovic. Am Australian Open schied Jan-Lennard Struff in der Startrunde gegen den Serben aus; in New York folgten innerhalb einer Woche am Testturnier und am US Open zwei weitere klare Niederlagen.

«Das war eine sehr, sehr gute Leistung von meiner Seite», sagte Djokovic. «Ich schaffte im ersten Satz ein Break und wehrte früh zwei Breakbälle des Gegners ab. Gegen einen starken Aufschläger wie Struff kann so eine Partie auch ganz anders verlaufen.»

Struff erwies sich in den ersten zwei Runden neben dem Italiener Matteo Berrettini als effizientester Aufschläger. Gegen den besten Rückschläger (Djokovic) brachte Struff aber gleich fünf Aufschlagspiele nicht durch.

In den Achtelfinals trifft Novak Djokovic am Sonntag auf den Spanier Pablo Carreno Busta, der vor drei Jahren in Flushing Meadows in den Halbfinals stand.

Tsitsipas ausgeschieden

Der gefährlichste Rivale von Novak Djokovic in der oberen Tableauhälfte schied in der Nacht auf Samstag aus. Der als Nummer 4 gesetzte Grieche Stefanos Tsitsipas unterlag den Kroaten Borna Coric in 4:36 Stunden mit 7:6 (7:2), 4:6, 6:4, 5:7, 6:7 (4:7).

Bereits zum dritten Mal in den letzten 14 Monaten schaffte es Tsitsipas nicht in die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers. Vor einem Jahr scheiterte er in Wimbledon in der 2. Runde am Italiener Tomas Fabbiano, heuer am Australian Open verlor er in Runde 3 gegen Milos Raonic.

Die Niederlage gegen Coric wird Tsitsipas nerven: Der Grieche führte im vierten Satz mit 5:1 und vergab insgesamt sechs Matchbälle. Im Tiebreak des Entscheidungssatzes unterliefen Tsitsipas gleich zwei Doppelfehler, nachdem er zuvor während viereinhalb Stunden nur einen produziert hatte.