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Djokovics Sorgen um seine Schulter

Novak Djokovic erreicht mit einem 6:4, 7:6, 6:1-Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 56) die 3. Runde des US Open. Er muss sich aber mehrere Male an der Schulter pflegen lassen.
Leidend zum Sieg: Novak Djokovic muss sich an der linken Schulter behandeln lassen (Bild: KEYSTONE/AP/CHARLES KRUPA)

Leidend zum Sieg: Novak Djokovic muss sich an der linken Schulter behandeln lassen (Bild: KEYSTONE/AP/CHARLES KRUPA)

(sda)

Novak Djokovic liess lange auf sich warten. Immer wieder verschob sich seine Pressekonferenz nach dem 6:4, 7:6, 6:1-Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 56) weiter nach hinten. Der Grund war klar: Die linke Schulter der Weltnummer 1 brauchte intensive Pflege.

Bereits vor dem Spiel - und dann erneut mehrere Male während der Drittrunden-Partie - musste Djokovics Schulter behandelt werden. Immer wieder verzog er vor allem bei Rückhand-Bällen schmerzverzerrt das Gesicht. «Ich hatte Glück, dass ich in drei Sätzen gewonnen habe», machte er klar. «Vor allem zu Beginn hatte ich Zweifel, ob ich das Spiel beenden kann.»

Die Probleme würden seit fast zwei Wochen bestehen, mal stärker, mal weniger. «Zum Glück habe ich nun einen Tag frei. Mit der nötigen medizinischen Betreuung hoffe ich, dass es mir am Freitag besser geht.» Sein nächster Gegner wird keinen Tag Pause haben. In der 3. Runde trifft Djokovic auf den Amerikaner Denis Kudla (ATP 111), der am Donnerstag überraschend Djokovics als Nummer 27 gesetzten Landsmann Dusan Lajovic ausschaltete.

Federer nun gegen den Engländer Evans

Auch Roger Federers Drittrunden-Gegner musste am Donnerstag nachsitzen - und auch hier musste der Gesetzte klein beigeben. Der Engländer Dan Evans (ATP 58), der ab April 2017 wegen eines positiven Kokaintests ein Jahr gesperrt war, gewann in vier Sätzen gegen den als Nummer 25 gesetzten Franzosen Lucas Pouille. Federer entschied beide bisherigen Partien gegen Evans, 2016 in Wimbledon und im letzten Januar am Australian Open, in drei Sätzen für sich, bekundete in Melbourne aber doch einige Mühe gegen den spielerisch starken Evans.

Williams gewinnt Generationenduell

Zu den Glücklichen des verregneten Mittwochs, die auf einem der beiden Hauptcourts unter dem Dach spielen konnten, gehörte auch Serena Williams, die in der 2. Runde vom amerikanischen Teenager Caty McNally (WTA 121) wesentlich mehr gefordert wurde als zum Auftakt von Maria Scharapowa. Die Bezwingerin von Timea Bacsinszky spielte eineinhalb Sätze lang auf Augenhöhe mit der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin. Dann steigerte sich Williams deutlich und setzte sich schliesslich 5:7, 6:3, 6:1 durch. Als Serena Williams vor 20 Jahren am US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann, war McNally noch nicht mal geboren.

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