Djourou zieht den FC Sion vor Gericht

Johan Djourou zieht nach seiner fristlosen Entlassung den FC Sion vor Gericht.

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Johan Djourou hätte im Wallis seine Karriere neu lancieren wollen. Nach einer fristlosen Kündigung ist der langjähriger Verteidiger der Schweizer Nationalmannschaft nun wieder vereinslos

Johan Djourou hätte im Wallis seine Karriere neu lancieren wollen. Nach einer fristlosen Kündigung ist der langjähriger Verteidiger der Schweizer Nationalmannschaft nun wieder vereinslos

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Der langjährige Verteidiger der Schweizer Nationalmannschaft war einer von neun Spielern, welchen Sion-Präsident Christian Constantin am 19. März im Zuge der Coronavirus-Krise fristlos gekündigt hatte. Die Spieler weigerten sich, einen Vertrag für Kurzarbeit zu unterschreiben.

Nun hat Djourou eine Klage wegen Ehrverletzung gegen den Walliser Super-League-Klub eingereicht, wie die Zeitung «Le Nouvelliste» auf ihrer Homepage berichtete. «Ich wehre mich nicht, um Geld zu bekommen oder wieder im Kader aufgenommen zu werden», sagte Djourou. Es gehe ihm darum, den durch diesen Fall entstandenen Schaden vor Gericht wiedergutzumachen. Er und seine Teamkollegen seien als geldgierige Söldner verunglimpft worden. «Falls mir das Gericht recht gibt, werde er das Geld spenden», so der 33-jährige Genfer weiter.

Laut Djourou haben auch andere Spieler Klagen gegen den Verein eingereicht.