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Dortmund auch im Revierderby nicht zu stoppen

Für Trainer Lucien Favre ist in der ersten Saison mit Borussia Dortmund vieles neu. Jetzt absolviert er auch das erste Revier-Derby mit Bravour. Die Dortmunder siegen auf Schalke 2:1.
Die Dortmunder feiern den 2:1-Torschützen Jadon Sancho (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

Die Dortmunder feiern den 2:1-Torschützen Jadon Sancho (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

(sda)

Die Borussia steht auch nach der 14. Runde in der Bundesliga ohne Niederlage da. Der interne Vereinsrekord der Ungeschlagenheit wird immer beeindruckender.

Der Däne Thomas Delaney erzielte Borussias Führungstor nach sieben Minuten, indem er eine scharfe Freistossflanke von Marco Reus per Kopf verwertete. In der zweiten Halbzeit stand Dortmunds elfter Saisonsieg in der Meisterschaft eine knappe Viertelstunde lang in Frage. Der junge Schiedsrichter Daniel Siebert taxierte es als penaltywürdig, als Reus im eigenen Strafraum einem Gegenspieler den Ball abluchste. Daniel Caligiuri verwertete den fragwürdigen Penalty gegen Roman Bürki souverän. Nach 74 Minuten jedoch schlugen die Dortmunder zurück. Der hochtalentierte englische Teenager Jadon Sancho nutzte die Vorarbeit des kurz vorher aufs Feld gekommenen Raphael Guerreiro zum 2:1. Für einmal war der Schütze des Siegestores kein Spieler, den Favre eingewechselt hatte.

Für Borussia Dortmund ist jeder Auftritt in Gelsenkirchen eine schwierige Mission. So gesehen, sind die drei Punkte für Favre und seine Mannschaft, in der Manuel Akanji nach seiner kurzen Verletzungspause wieder die ganze Partie bestritt, vielleicht mehr wert als der 3:0-Heimsieg, den der Rivale Bayern München derweil daheim gegen den derzeit desolaten Aufsteiger Nürnberg einfuhr. Die Nürnberger haben aus den letzten acht Spielen in der Bundesliga nur drei Punkte aus drei Unentschieden geholt. Die beiden Tore der Bayern in der ersten Halbzeit erzielte Robert Lewandowski.

Der VfL Wolfsburg musste seine Miniserie von zwei Siegen mit einem 2:2 zuhause gegen Hoffenheim reissen lassen. Der vorzüglich spielende Admir Mehmedi musste sich nach 66 Minuten angeschlagen auswechseln lassen. Der Schweizer Nationalstürmer durfte das Tor zur zeitweiligen 2:1-Führung nach 31 Minuten zu einem schönen Teil für sich reklamieren. Er gab den die Hoffenheimer Abwehr aushebelnden Pass auf den Torschützen Daniel Ginczek, indem er den Ball aus der Laufrichtung mit dem Aussenrist in den Strafraum schob.

Nach einer Reihe ausgezeichneter Resultate auch in der Europa League ist bei Eintracht Frankfurt Sand im Getriebe. Die Mannschaft von YB-Meistertrainer Adi Hütter verlor bei Hertha Berlin 0:1. Nach dem 1:2 daheim gegen Wolfsburg war es Frankfurts zweite Niederlage am Stück in der Bundesliga. Das Tor für die Hertha erzielte der Serbe Marko Grujic fünf Minuten vor Halbzeit.

Resultate und Tabelle:

Schalke - Borussia Dortmund 1:2 (0:1). - Tore: 7. Delaney 0:1. 61. Caligiuri (Foulpenalty) 1:1. 74. Sancho 1:2. - Bemerkungen: Schalke ohne Embolo (verletzt). Borussia Dortmund mit Bürki und Akanji.

Bayern München - Nürnberg 2:0 (2:0). - 75'000 Zuschauer. - Tore: 9. Lewandowski 1:0. 27. Lewandowski 2:0. 57. Ribéry 3:0.

Wolfsburg - Hoffenheim 2:2 (2:1). - Tore: 4. Belfodil 0:1. 29. Bicakcic (Eigentor) 1:1. 32. Ginczek (Mehmedi) 2:1. 73. Kramaric 2:2. - Bemerkungen: Wolfsburg bis 66. mit Mehmedi, ab 85. mit Steffen. Hoffenheim bis 59. mit Zuber, ohne Kobel (Ersatz).

Bayer Leverkusen - Augsburg 1:0 (0:0). - Tor: 75. Baumgartlinger 1:0.

Freiburg - Leipzig 3:0 (2:0). - Tore: 12. Petersen 1:0. 45. Waldschmidt (Foulpenalty) 2:0. 52. Frantz 3:0. - Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (nicht im Aufgebot).

Hertha Berlin - Eintracht Frankfurt 1:0 (1:0). - Tor: 40. Grujic 1:0. - Bemerkungen: Hertha Berlin mit Lustenberger. Eintracht Frankfurt bis 72. mit Fernandes.

1. Borussia Dortmund 14/36 (39:14). 2. Bayern München 14/27 (28:18). 3. Borussia Mönchengladbach 13/26 (30:16). 4. RB Leipzig 14/25 (24:13). 5. Eintracht Frankfurt 14/23 (30:17). 6. Hertha Berlin 14/23 (22:20). 7. Hoffenheim 14/22 (30:21). 8. Werder Bremen 14/21 (24:23). 9. Wolfsburg 14/19 (20:20). 10. Mainz 05 13/18 (12:14). 11. Bayer Leverkusen 14/18 (20:25). 12. SC Freiburg 14/17 (19:22). 13. Schalke 04 14/14 (15:20). 14. Augsburg 14/13 (20:23). 15. VfB Stuttgart 13/11 (9:26). 16. 1. FC Nürnberg 14/11 (14:33). 17. Hannover 96 13/9 (15:28). 18. Fortuna Düsseldorf 14/9 (14:32).

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