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Dylan Groenewegen gewinnt längste Etappe

Die 7. Etappe der Tour de France wird wie erwartet zu einer Angelegenheit der Sprinter. Das mit 230 Kilometern längste Teilstück der Rundfahrt entscheidet Dylan Groenewegen für sich.
Dylan Groenewegen gewann die 7. Etappe der Tour de France (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

Dylan Groenewegen gewann die 7. Etappe der Tour de France (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

(sda)

Der Niederländer setzte sich auf dem Weg von Belfort nach Chalon-sur-Saône um wenige Zentimeter vor dem Australier Caleb Ewan und dem Slowaken Peter Sagan durch. Für Groenewegen war es der insgesamt vierte Sieg an der Frankreich-Rundfahrt, nachdem er 2017 bereits eine und letztes Jahr zwei Sprintsiege hatte erringen können.

Groenewegen hatte sich eigentlich den Tagessieg in der ersten Etappe und damit das gelbe Leadertrikot als grosses Ziel gesetzt. Doch in der Auftaktetappe stürzte der 26-Jährige. Stattdessen liess sich sein Teamkollege und Landsmann Mike Teunissen am letzten Samstag ins «Maillot jaune» einkleiden.

Nun hat auch der eigentliche Sprinter des Teams Jumbo-Visma seinen Etappensieg geholt. Für die niederländische Equipe ist es bereits der dritte Erfolg an der diesjährigen Tour de France. Jumbo-Visma hatte in der 2. Etappe auch das Mannschaftszeitfahren für sich entschieden.

Einen geruhsamen Tag verbrachte der Leader Giulio Ciccone. Der Italiener, der das Leadertrikot am Vortag in der ersten Bergetappe erobert hatte, bekundete keinerlei Probleme, seinen Platz an der Spitze der Gesamtwertung erfolgreich zu verteidigen.

Das Rennen wurde geprägt von zwei Ausreissern. Die beiden Franzosen Stéphane Rossetto und Yoann Offredo wurden erst 12,5 Kliometer vor dem Ziel eingeholt. Zuvor hatte das Feld das Duo an der langen Leine gehalten, so dass während der gazen Etappe praktisch keine nennenswerten Ereignisse geschahen.

Nur einen Aufreger gab es, als beim letzten Zwischensprint gut 30 Kilometer vor dem Ziel ein paar wenige Fahrer den Anschluss verloren. Unter ihnen befanden sich mit dem Kolumbianer Nairo Quintana und dem Iren Dan Martin auch zwei Anwärter auf einen Spitzenrang im Gesamtklassement. Das Duo schaffte es mit der Hilfe der Teamkollegen aber wieder ins Feld.

In der 8. Etappe am Samstag haben die Fahrer von Macon nach Saint-Etienne 200 Kilometer zu bewältigen. Weil die Organisatoren sieben Bergwertungen der zweiten und dritten Kategorie einbauten, dürfte das Teilstück für die reinen Sprinter zu schwierig sein. Die Klassementfahrer auf der anderen Seite dürften kaum ernsthaft in Gefahr geraten.

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