Ehemaliger Luzerner Radprofi Pirmin Lang gesteht Doping

Der ehemalige Luzerner Radprofi Pirmin Lang gehörte dem Doping-Netzwerk des deutschen Sportarztes an, der im Rahmen der Operation Aderlass aufgeflogen war.

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Pirmin Lang (li.), hier bei der Tour de Romandie 2014, gab zu, in seiner Aktivkarriere Doping verwendet zu haben

Pirmin Lang (li.), hier bei der Tour de Romandie 2014, gab zu, in seiner Aktivkarriere Doping verwendet zu haben

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda/rem)

Dieses wurde während der Nordischen Ski-WM im letzten Jahr in Seefeld aufgedeckt.

Mit Recherchen der «Neuen Zürcher Zeitung» konfrontiert, veröffentlichte der 35-jährige Ex-Radprofi aus Dagmersellen ein Statement auf Twitter, in dem er schrieb: «Ich habe in meiner Karriere als Radprofi betrogen. Ich war Teil des Aderlass-Netzwerks. Ich habe gelogen und bin für meine Taten verantwortlich.» Und weiter: «Ich habe die Aktivitäten auch Partnern sowie Frau und Familie verheimlicht. Ich trete heute vom professionellen Radsport zurück». Der Tweet endet mit: «Ich bereue es.»

Pirmin Lang hatte seine Karriere Ende 2017 beendet und das Team Swiss Racing Academy gegründet, ein Team, das jungen Schweizer Fahrern Starts an Rennen ermöglichen soll. Dessen Leitung werde er nun abgeben, erklärte er weiter.