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Ein Gefühl wie vor einem Final

Roger Federer fühl sich vor der Erstrundenpartie am Montag in Wimbledon wie vor einem Final. Es sei eine riesige Ehre, das Turnier als Titelverteidiger eröffnen zu dürfen.
Entspannt und bereit für den Start: Roger Federer am Sonntag in Wimbledon (Bild: KEYSTONE/EPA AELTC/AELTC/JED LEICESTER)

Entspannt und bereit für den Start: Roger Federer am Sonntag in Wimbledon (Bild: KEYSTONE/EPA AELTC/AELTC/JED LEICESTER)

(sda)

Es ist eine der speziellen Traditionen im englischen Tennismekka: Wer im Vorjahr triumphiert hat, weiht den Centre Court mit der ersten Partie um 13 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr in der Schweiz) ein. In diesem Jahr wird dies Roger Federer gegen den Serben Dusan Lajovic (ATP 58) tun. Eine «riesige Ehre an diesem mythischen Ort», aber auch «etwas, das ein wenig nervös macht», sagte der achtfache Champion.

Federer ist am vergangenen Montag, nach neun Spielen in zwölf Tagen, etwas müde nach London gereist und hat erst am Mittwoch mit dem Training begonnen. Auch am Samstag legte er nochmals einen freien Tag mit Freunden und Kindern ein. Nun fühlt er sich erholt und bereit für die Titelverteidigung. Lajovic sollte auf dem Weg dahin nur eine kleine Hürde sein. Vor einem Jahr gewann Federer das bisher einzige Duell in der 2. Runde in Wimbledon klar.

Dieser Auftakt auf dem Centre Court fühle sich ein wenig wie ein Final an, deshalb auch die Nervosität. Federer glaubt aber, dass ihm seine Erfahrung zugute kommen sollte. Er sei jedenfalls zu 100 Prozent erholt und zuversichtlich. «Ich habe auf Rasen so viel gespielt, wie ich wollte.»

Zudem fühlt er sich auf den perfekt geschnittenen Rasenplätzen in Wimbledon noch wohler als in Stuttgart und Halle. «Hier kannst du mehr von hinten und auch halbvolley spielen.» Dass er aber wegen der zum Teil verspringenden Bälle in Halle öfter Service-Volley spielte, müsse auch kein Nachteil sein. Mit 36 Jahren ist Federer auf jeden Fall wieder der Topfavorit auf den Titel.

Wawrinka auf dem Weg zurück

Ganz andere Ambitionen hat aktuell Stan Wawrinka, der in Wimbledon auch zu den besten Zeiten nie über die Viertelfinals hinausgekommen ist. Er tastet sich nach den beiden Knieoperationen aber langsam wieder an den Wettkampfmodus heran. Er weilt ohne Coach Magnus Norman in London, der mit seiner Familie Ferien macht. Am Sonntag trainierte Wawrinka mit dem Belgier David Goffinm und er scheint bereit zu sein. «Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der letzten Wochen», erklärte der 33-jährige Waadtländer in Wimbledon. «Die Resultate sind zwar noch nicht da, aber ich bin geduldig. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie kommen.»

Wawrinka braucht gegen die Weltnummer 6 Grigor Dimitrov einen Exploit, um nur schon die 1. Runde zu überstehen. Der Bulgare hat zwar seit dem Masters-Sieg im November nie mehr überzeugen können, ist aber auf Rasen stärker einzustufen als der Schweizer. «Das ist eine komplizierte Aufgabe», ist sich Wawrinka bewusst. «Sein Spiel tut mir weh. Aber er wird sicher einigen Druck spüren.»

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