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Ein schmeichelhafter Heimsieg für den FCZ

Mit einem 2:1-Heimsieg gegen Thun gelingt dem FC Zürich der Saisonstart nach Mass. Der Anwärter auf den 3. Platz benötigt aber einiges Glück und etwas Mithilfe des Gegners.
Hielt sich Thun mit etwas Glück vom Leib: der FC Zürich, hier Toni Domgjoni im Duell mit Stefan Glarner (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Hielt sich Thun mit etwas Glück vom Leib: der FC Zürich, hier Toni Domgjoni im Duell mit Stefan Glarner (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Beinahe hätte der FCZ in den letzten Sekunden noch den Ausgleich kassiert. Alain Nef verhinderte den zweiten Gegentreffer bei einer unübersichtlichen Situation auf der Linie. Das Glück, das die Zürcher in dieser Szene auf ihrer Seite hatten, passte zum ganzen Spiel. Thun hätte den Punkt verdient, hatte aber in den entscheidenden Momenten Pech. Unter anderem traf Dennis Hediger in der 65. Minute die Latte und hatte Thuns Goalie Guillaume Faivre Adrian Winters Flachschuss, den er anderen Tagen wohl pariert hätte, zum 0:2 passieren lassen.

Vielleicht noch entscheidender für den Ausgang der Partie war das 1:0 nach einer Viertelstunde. Bei diesem half Thuns Verteidiger Roy Gelmi tatkräftig mit. Gelmi hätte den Pass von Izer Aliu zum Torschützen Marco Schönbächler problemlos klären können. Er schätzte die Situation aber falsch ein und spielte den Ball dem spekulierenden Zürcher schön in den Lauf. Schönbächler nutzte die Gelegenheit mit einem cleveren Chip an Faivre vorbei.

Das 0:2 nach einer Stunde kassierten die Thuner just in der Phase, in der sie am vehementesten auf den Ausgleich drängten und sie Zürichs Trainer Ludovic Magnin zur Hereinnahme eines zusätzlichen Verteidigers und zu einer Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr drängten. Nach dem Anschlusstreffer durch Dejan Sorgic in der 87. Minute wurde es dann noch einmal einige Male brenzlig im Zürcher Strafraum.

Es überraschte darum nicht, dass Thuns Trainer Marc Schneider vor allem die zweite Halbzeit seiner Mannschaft positiv bewertete und FCZ-Coach Ludovic Magnin den schlechten Start seines Mannschaft in die zweite Halbzeit bemängelte. Magnin rüffelte seine Schützlinge für den «selbst verschuldeten Stress in der Schlussphase», den diese hätten vermeiden können.

Telegramm:

Zürich - Thun 2:1 (1:0)

9310 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 16. Schönbächler (Aliu) 1:0. 62. Winter (Domgjoni) 2:0. 87. Sorgic (Salanovic) 2:1.

Zürich: Brecher; Rüegg, Palsson, Mirlind Kryeziu, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Khelifi (64. Nef), Aliu (46. Winter), Schönbächler (86. Dwamena); Frey.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi (67. Fatkic), Sutter, Facchinetti (86. Kablan); Karlen, Hediger, Stillhart; Tosetti (82. Salanovic), Sorgic, Spielmann.

Bemerkungen: Zürich ohne Kololli (noch nicht spielberechtigt), Rodriguez, Marchesano (nicht im Aufgebot), Bangura, Kempter, Maouche, Omeragic und Sarr, Thun ohne Costanzo, Ferreira und Joss (alle verletzt). 65. Lattenschuss Hediger. Verwarnungen: 48. Frey (Foul). 50. Karlen (Foul). 71. Stillhart (Foul). 85. Rüegg (Foul). 89. Hediger (Foul).

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