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Eindrückliche YB-Revanche am FCZ

Mit einem 4:0-Heimsieg entscheidet Titelverteidiger YB den ersten Spitzenkampf der Super League gegen den FC Zürich souverän für sich. Die Berner sind damit das einzige Team ohne Punktverlust.
FCZ-Goalie Yanick Brecher muss den Ball viermal aus dem eigenen Netz fischen und Richtung Mittelpunkt kicken (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

FCZ-Goalie Yanick Brecher muss den Ball viermal aus dem eigenen Netz fischen und Richtung Mittelpunkt kicken (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Überragender Mann beim Gastgeber war Miralem Sulejmani mit dem Führungstreffer nach zwölf Minuten und zwei Assists zu den Toren von Christian Fassnacht (2:0) und Guillaume Hoarau (3:0) noch vor der Pause. Fassnacht stand ihm aber in Nichts nach, bereitete er doch neben seinem Treffer auch das letzte Tor von Joker Jean-Pierre Nsame (75.) mustergültig vor. Es waren jedoch keineswegs diese Einzelleistungen, die alleine verantwortlich für die klare Cupfinal-Revanche der Berner waren. YB spielte sehr kompakt und gewann dank einer beeindruckenden Teamleistung. Er war dem Cupsieger in allen Belangen überlegen.

Gestern stand den Bernern auf dem 42 Grad heissen Kunstrasen indes ein Widersacher gegenüber, der nie auch nur annähernd an die Leistung vom letzten Cupfinal anzuknüpfen vermochte. Eklatant waren die Probleme beim FCZ auf seiner rechten Seite. Aussenverteidiger Kevin Rüegg war dem entfesselten Sulejmani in keiner Phase gewachsen und musste sich immer wieder überlaufen lassen. Die ersten drei Gegentore hatten ihren Ursprung allesamt auf seiner Seite, wobei Rüegg von seinen Mitspielern auch arg im Stich gelassen wurde.

Bei dieser Hitze war die Partie mit dem 3:0 zur Pause bereits entschieden. Sulejmani und Fassnacht hatten ein regelrechtes Feuerwerk gezündet. Der FCZ vermochte auf diesen Rückstand im zweiten Durchgang nicht mehr zu reagieren. Als einzige Chance zur Resultatkosmetik muss ein Kopfball von Mirlind Kryeziu in der 74. Minute herhalten. Hinter dem bereits geschlagenen David von Ballmoos konnte Nsame den Ball jedoch auf der Torlinie noch wegschlagen.

Die beeindruckenden Berner führen die Rangliste nach drei Runden souverän ohne Verlustpunkte und Gegentore an. Die Zürcher dagegen blieben auch im zwölften Meisterschaftsspiel in Folge in Bern ohne Sieg. Neben dem Cupsieg vor drei Monaten konnten sie in Bern letztmals am 2. August 2014 jubeln.

Telegramm:

Young Boys - Zürich 4:0 (3:0)

22'827 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 12. Sulejmani (Hoarau) 1:0. 15. Fassnacht (Sulejmani) 2:0. 45. Hoarau (Sulejmani) 3:0. 75. Nsame (Fassnacht) 4:0.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (80. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (67. Lauper); Ngamaleu, Hoarau (67. Nsame).

Zürich: Brecher; Rüegg, Palsson, Mirlind Kryeziu, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Winter (46. Odey), Marchesano (62. Khelifi), Kololli (76. Nef), Frey.

Bemerkungen: YB ohne Assalé, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). Zürich ohne Bangura, Maouche, Kempter, Sarr (alle verletzt) sowie Dwamena und Rodriguez (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 31. Benito (Foul), 34. Von Bergen und Kololli (beide wegen Unsportlichkeiten), 63. Domgjoni (Foul), 91. Rüegg (Foul).

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