Eliud Kipchoge mit erster Niederlage seit 7 Jahren

Der London-Marathon nimmt ein unerwartetes Ende. Eliud Kipchoge, der Weltrekordhalter und Dominator über die 42,195 km, erleidet beim Sieg von Shura Kitata die erste Niederlage seit 7 Jahren.

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Eliud Kipchoge erwischte nicht seinen besten Tag.

Eliud Kipchoge erwischte nicht seinen besten Tag.

KEYSTONE/EPA/Adam Davy / POOL
(sda)

Auf der Zwei-Kilometer-Schleife im St. James Park setzte sich Kitata in 2:05:41 Stunden durch. Er verwies im Endspurt den Kenianer Vincent Kipchumba und seinen Landsmann Sisay Lemma auf die Ehrenplätze. Der Lauf fand ohne Zuschauer statt.

Der Favorit Kipchoge musste nach 38 km abreissen lassen. Mit 1:08 Minuten Rückstand auf den Sieger belegte der bald 36-jährige Kenianer bloss Platz 8. Kipchoges einzige Niederlage im Marathon - zuvor war er ein erfolgreicher Bahnläufer - datiert aus dem Jahr 2013, als er in Berlin hinter seinem Landsmann Wilson Kipsang Kiprotich, der einen Weltrekord aufgestellt hatte, Zweiter wurde. Bei regnerischen Verhältnissen feierte der 24-Jährige Kitata in London nun den ersten grossen Sieg, nachdem er 2018 in London und New York jeweils Zweiter geworden war.

Bei den Frauen gewann die Weltrekordhalterin Brigid Kosgei aus Kenia den London-Marathon zum zweiten Mal in Folge. Sie kam nach 2:18:58 Stunden ins Ziel. Die 26-Jährige setzte sich vor dem Männerrennen gegen die Amerikanerin Sara Hall (2:22:01) und die Weltmeisterin Ruth Chepngetich (2:22:05) aus Kenia durch.