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Endstation Achtelfinal auch für Betschart/Hüberli

Am Major-Turnier der Beachvolleyballer in Gstaad scheidet auch das letzte Schweizer Team aus. Nina Betschart/Tanja Hüberli scheitern in den Achtelfinals an den Tschechinnen Hermannova/Slukova.
Nina Betschart erreicht diesen Ball im Achtelfinal des Major-Turniers von Gstaad nicht mehr. Am Ende verlor Betschart zusammen mit Tanja Hüberli (hinten) die Partie in drei Sätzen (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Nina Betschart erreicht diesen Ball im Achtelfinal des Major-Turniers von Gstaad nicht mehr. Am Ende verlor Betschart zusammen mit Tanja Hüberli (hinten) die Partie in drei Sätzen (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

17:21, 21:16, 12:15 lautete das Ergebnis zu Ungunsten der beiden Zentralschweizerinnen. Im Spiel gegen die Nummer 5 des Turniers leisteten sie sich zu viele Fehler. Auch im Vergleich mit dem Sechzehntelfinal am Morgen erreichten sie nicht ihr bestes Niveau.

Unzufrieden mit dem Abschneiden an ihrem Heimturnier dürfen Betschart/Hüberli nicht sein. Im Vergleich zum letzten Turnier vor zwei Wochen in Warschau erreichten sie eine zusätzliche Runde. Und: Nach zwei 17. Rängen 2016 und 2017 standen sie in Gstaad erstmals in den Achtelfinals.

Den geteilten 9. Rang hatten sich Betschart/Hüberli am Vormittag mit einem souveränen 21:19, 21:16-Sieg gegen die Niederländerinnen Sanne Keizer/Madelein Meppelink gesichert. Anders als am Donnerstag bei der Niederlage im zweiten Gruppenspiel, als sie im zweiten Satz beim Stand von 20:15 fünf Matchbälle in Folge vergeben hatten, behielten sie gegen Keizer/Meppelink die Nerven.

Anders als im Vorjahr, als Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré mit einem 4. Rang geglänzt hatten, finden die letzten beiden Tage des diesjährigen World-Tour-Turniers im Berner Oberland ohne Schweizer Beteiligung statt.

Heidrich mit Rückenverletzung

Heidrich/Vergé-Dépré schieden unter Tränen in den Sechzehntelfinals aus - auch, weil sich Heidrich im zweiten Satz gegen die Niederländerinnen Joy Stubbe/Marleen Ramond-van Iersel beim Stand von 16:21, 1:6 am Rücken verletzt hatte. Die Zürcherin konnte zwar nach einem medizinischen Timeout weiterspielen, war aber in der Folge sichtlich angeschlagen.

Heidrich war bereits lädiert in das Turnier gestiegen. Nun verschlimmerte sich der Zustand des Rückens offenbar bei der einen Aktion. Was dies für die EM in der kommenden Woche in den Niederlanden bedeutet, ist noch offen.

Eine Nummer zu gross

Auch Joana Heidrichs Bruder Adrian schied am Freitag zusammen mit Mirco Gerson aus. Ihre Gegner, die Vorjahressieger Phil Dalhausser/Nicholas Lucena aus den USA, waren wie erwartet eine Nummer zu gross. 14:21, 13:21 lautete das brutale Resultat nach nur 36 Minuten Spielzeit aus Sicht der beiden Schweizer.

Gerson und Heidrich trotteten zwar enttäuscht vom Platz, ihre Miene dürfte sich aber bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehellt haben. Denn eine Niederlage gegen das derzeit wohl weltbeste Duo ist verkraftbar.

Heidrich/Gerson bilden erst seit diesem Winter ein Team und spielten sich nun gleich an ihrem ersten gemeinsamen Turnier der höchsten Kategorie in die Top 16. Das ist für das junge Duo ein mehr als respektables Resultat.

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