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Enorm wichtiger Sieg des FCSG

St. Gallen dankt Tranquillo Barnetta. Mit seinem herrlichen Volleyschuss in der 80. Minute zum 2.1 entscheidet der Routinier die wichtige Partie gegen Sion und vertreibt damit die Barrage-Angst.
Der scheidende Tranquillo Barnetta ist St. Gallens Held (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der scheidende Tranquillo Barnetta ist St. Gallens Held (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Die Sittener hingegen müssen zittern. Die abschlussschwachen Walliser haben die vierte Niederlage in Folge erlitten und sind seit sechs Partien sieglos. Auch die Beurlaubung von Trainer Murat Yakin half vorerst nichts. Wohl glich der nach der Pause eingewechselte Portugiese Adryan das hektische und umkämpfte Spiel in der 48. Minute aus, nachdem Jérémy Guillemenot die Ostschweizer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit unverdient in Führung geschossen hatte.

«Nachdem ich eine Riesenchance vergeben hatte und nur den Pfosten traf, wollte ich nochmals alles geben und fand die Lücke mit einem Volleyschuss aus spitzen Winkel», freute sich Siegesschütze Tranquillo Barnetta. Die St. Galler Identifikationsfigur riss sich nach seinem achten Saisontor euphorisch das Trikot vom Leib und wurde verwarnt. Am Donnerstag wird er seiner Mannschaft in Lugano fehlen. «Trotz meiner guten Form gibt es keinen Rücktritt vom Rücktritt. Er ist definitiv», ergänzte der von 13'178 Zuschauern bei bitterer Kälte gefeierte «Quillo».

«St. Gallen hat verdient gewonnen. Wir vergaben unsere Möglichkeiten in der ersten Halbzeit», sagte Sions Interimstrainer Christian Zermatten. Statt dass sein Team zur Pause 2:0 führte, lag es 0:1 zurück. Der Lette Uldrikis vergab mit dem Kopf eine Topchance, und Stojanovic verhinderte mit einem Reflex einen Treffer Kasamis in der langweiligen und wenig gehaltvollen ersten Halbzeit. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte St. Gallen, dem zunächst wenig gelang, das Spielgeschehen auf den Kopf. Ashimeru, der zu Salzburg zurückkehrt, bediente den davon sprintenden Guillemenot in den freien Raum, der cool vollstreckte.

Nach dem Wechsel riss St. Gallen die Initiative trotz des sofortigen Ausgleichs an sich und erhöhte Druck und Tempo. Es kam durch Nuhu und Kutesa zu zwei Lattenschüssen und durch Matchwinner Barnetta zu einem Pfostentreffer. Die drei Punkte, die nun sogar zu Europa-League-Hoffnungen berechtigen, verdienten sich die Ostschweizer, weil sie den Erfolg mehr anstrebten.

St. Gallen - Sion 2:1 (1:0)

13'178 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 45. Guillemenot (Ashimeru) 1:0. 48. Adryan (Kasami) 1:1. 80. Barnetta (Quintilla) 2:1,

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Nuhu, Vilotic, Wittwer; Quintillà; Sierro, Ashimeru; Bakayoko (42. Kutesa), Guillemenot (79. Rapp), Barnetta (89. Tafer).

Sion: Fickentscher; Maceiras, Kouassi, Ndoye, Angha; Mveng, Zock (46. Adryan); Kasami, Grgic (18. Toma), Morgado (75. Neitzke); Uldrikis.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Itten und Wiss (beide rekonvaleszent), Lüchinger und Stergiou (beide krank), Kräuchi, Campos, Muheim und Ben Khalifa (alle nicht im Aufgebot). Sion ohne Abdellaoui, Blasucci, Carlitos, Mitrjuschkin, Raphael, Lenjani und Song (alle verletzt), Bamert, Baltazar, Djitté, Fortune und Kukeli (alle nicht im Aufgebot). 52. Pfostenschuss Nuhu. 58. Pfostenschuss Barnetta. 70. Lattenschuss Kutesa. Verwarnungen: 51. Uldrikis (Foul). 68. Ndoye (Foul). 81. Barnetta (Foul), 86. Ashimeru (Foul).

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