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Erster Podestplatz von Lüthi seit Mitte Juni

Tom Lüthi verpasst beim Grand Prix von Japan in Motegi den zweiten Sieg in der diesjährigen Moto2-Saison nur knapp.
Erster Podestplatz seit vier Monaten: Tom Lüthi (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANTONIO GARCIA)

Erster Podestplatz seit vier Monaten: Tom Lüthi (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANTONIO GARCIA)

(sda)

Nach einem hochstehenden Zweikampf musste sich der Emmentaler auf der Kalex nur dem Italiener Luca Marini geschlagen geben.

Lüthi fuhr zum insgesamt 50. Mal in der zweithöchsten Klasse auf das Podest. Letztmals hatte er dies Mitte Juni in Katalonien, vor acht Rennen, geschafft. Der 33-jährige Berner verbesserte sich damit auch in der WM-Wertung vom 4. auf den 2. Platz, noch 36 Punkte hinter Leader Alex Marquez. Der Spanier musste sich mit Rang 6 begnügen.

Luca Marini, der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi, gewann nach Thailand sein zweites Rennen in Folge. Der Pole-Mann hatte bis Rennmitte geführt, ehe er von Lüthi abgelöst wurde. Der Schweizer hatte aber seine Reifen beim Vorpreschen von Startplatz 7 stärker abgenützt als Marini und konnte dessen Angriff in der vorletzten Runde nicht mehr kontern.

Dennoch zeigte sich Lüthi nach dem Rennen sehr zufrieden. «Es war ein langer Weg und harte Arbeit des ganzen Teams, um wieder aufs Podest zurückzukommen», stellte er fest. Er habe zu Beginn einige Zeit verloren, als er sich mit WM-Leader Marquez ein hartes Duell über mehrere Runden lieferte. «Marini konnte seine Reifen besser schonen als ich.»

Die beiden waren im Rennen eine Klasse für sich und distanzierten die gesamte Konkurrenz um 3,5 und mehr Sekunden. Lüthi überholte damit den Kalex-Markenkollegen Augusto Fernandez (8.) und den südafrikanischen KTM-Fahrer Brad Binder (12.) in der WM-Wertung und liegt nun sechs Punkte vor Fernandez. Am gefährlichsten um den 2. WM-Platz könnte nach dem zweiten Sieg in Folge Luca Marini werden, der als Gesamt-6. bei drei verbleibenden Rennen aber immer noch 22 Zähler hinter Lüthi liegt.

Dominique Aegerter fuhr auf der MV Agusta als 14. erstmals seit Ende Juni in Assen wieder in die Weltcup-Punkte, Jesko Raffin auf der NTS klassierte sich im 19. Rang.

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