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Etappensieg für Primoz Roglic - Geraint Thomas souverän

Primoz Roglic gewinnt die 19. Etappe der Tour de France über 200,5 km von Lourdes nach Laruns. Geraint Thomas wird mit geringem Rückstand Zweiter und bleibt souverän im Maillot jaune.
Solosieger der letzten Bergetappe über 200,5 km von Lourdes nach Laruns: der Slowene Primoz Roglic (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Solosieger der letzten Bergetappe über 200,5 km von Lourdes nach Laruns: der Slowene Primoz Roglic (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

(sda)

Roglic, ein ehemaliger Skispringer und Quereinsteiger in den Radsport, nahm in der fast 20 km langen Schlussabfahrt grössere Risiken in Kauf als seine Konkurrenten. Der 28-jährige Slowene überquerte die Ziellinie schliesslich mit 19 Sekunden Vorsprung. Geraint Thomas und Romain Bardet sicherten sich im Sprint einer Siebner-Verfolgergruppe die weiteren Podestplätze.

Leader Thomas hatte - mit tatkräftiger Unterstützung der Helfer seines Teams Sky - auch am drittletzten Tour-Tag alles im Griff. Der 32-jährige Brite liegt vor dem 31 km langen Zeitfahren am Samstag sowie der abschliessenden (Flach-)Etappe nach Paris mit 2:05 Minuten Vorsprung vor dem zweitklassierten Niederländer Tom Dumoulin.

Dritter ist neu Roglic (2:24 zurück), der mit seinem zweiten Tour-Etappensieg den vierfachen Gesamtsieger Chris Froome (2:37) überholte. Der Brite sah sich im über 16 km langen Anstieg zum Aubisque früh abgehängt, kam aber dank der Hilfe des Kolumbianers Egan Bernal in einer Abfahrt wieder heran.

Alaphilippe der beste Kletterer

Ziel erreicht, das galt in der letzten Bergetappe auch für Julian Alaphilippe. Der Franzose gehörte einmal mehr der Ausreissergruppe an. Als Erster erreichte er die Passhöhen auf dem Col d'Aspin und dem Col du Tourmalet, wodurch er seinen erstmaligen Triumph in der Bergwertung frühzeitig sicherstellte. Alaphilippe wird Nachfolger seines Landsmanns Warren Barguil.

Hingegen vom «schlimmsten Tag auf dem Velo seit zehn Jahren» sprach nach der Etappe Peter Sagan. Der als Sieger der Punktewertung feststehende Weltmeister, der zwei Tage zuvor heftig gestürzt war, verlor früh den Anschluss. Doch er biss sich durch und erreichte das Ziel im Gruppetto mit rund 38 Minuten Rückstand. «In einer Classique hätte ich aufgegeben. Und wenn ich nicht das grüne Trikot tragen würde, dann wohl auch», so Sagan.

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