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Etwas für Andy Rihs, *der von oben zuschaute"

Vor dem Match braucht YB noch acht Punkte für den Meistertitel. Nach dem 4:1 gegen Lausanne nur noch drei. Einen so zügigen Countdown ist man im Stade de Suisse nicht gewohnt.
YB und Adi Hütter - eine erfolgreiche Verbindung (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

YB und Adi Hütter - eine erfolgreiche Verbindung (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda)

Vor dem Match braucht YB noch acht Punkte für den Meistertitel. Nach dem 4:1 gegen Lausanne nur noch drei. Einen so zügigen Countdown ist man im Stade de Suisse nicht gewohnt.

Immer wenn es auf die 75. Minute zugeht, zählen die Fans hinter dem Tor auf der Seite der Papiermühlestrasse die Sekunden herunter, bis die vielbeschworene YB-Viertelstunde beginnt. Keine Sekunde wird übersprungen, es geht von 10 bis 0.

Im Herunterzählen der Punkte, die es noch braucht, bis der erste Meistertitel seit 1986 endlich eingefahren ist, überspringen die Fans nur allzu gern mehrere Einheiten. Da Basel beim 2:2 in Sitten zwei Punkte liegenliess, hüpfte der Countdown an einem einzigen Nachmittag von acht auf drei.

Die Leistung seiner Leute begeisterte Trainer Adi Hütter, der sich in der Regel mit Lob zurückhält. Der Österreicher sprach von einem tollen Nachmittag. In der ersten Halbzeit sah er "ein sehr starkes Spiel, Tempo, Rhythmuswechsel, Tore. Schöne Tore, gut herausgespielt".

"Entscheidend ist", sagte Hütter an der Medienkonferenz nach dem Match, "dass wir jetzt wissen, dass wir in der kommenden Woche den ersten Matchball haben. Und den wollen wir nutzen. Fünf Runden vor Schluss 13 Punkte Vorsprung, das ist natürlich perfekt." Den ersten Matchball werden die Young Boys am Samstag um 19.00 Uhr im Heimspiel gegen Luzern haben.

Adi Hütter wurde auch gefragt, wie er selber und die Mannschaft mit dem Tod von Andy Rihs umgegangen seien. "Es hat mich persönlich sehr getroffen", sagte Hütter. "Ich hatte immer wieder Kontakt mit Andy, und am Schluss auch mit Jöggi (Rihs' Bruder). Bei Jöggi informierte ich mich immer über Andys Gesundheitszustand. Andy war eine Persönlichkeit nicht nur bei YB, sondern im gesamten Schweizer Sport. Und nicht nur als Geldgeber, sondern auch als Mensch. Trotz allem mussten wir versuchen, den Fokus sofort wieder auf das Spiel zu legen. Ich glaube, dass wir heute dem Andy, der von oben zugeschaut hat, Freude gemacht haben. Und das war überhaupt das Wichtigste am ganzen Tag."

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