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Europa League für das Zürcher Selbstvertrauen

Bereits vor dem fünften Spiel der Europa-League-Gruppenphase ist klar, dass der FC Zürich im Europacup überwintern wird. Ein Sieg gegen AEK Larnaca könnte aber Signalwirkung haben.
Larnacas Acoran (links) versucht Benjamin Kololli zu stoppen (Bild: KEYSTONE/AP/PETROS KARADJIAS)

Larnacas Acoran (links) versucht Benjamin Kololli zu stoppen (Bild: KEYSTONE/AP/PETROS KARADJIAS)

(sda)

FCZ-Trainer Ludovic Magnin ist kein Mann der Umschweife. Also machte der 39-jährige keinen Hehl daraus, welche Bedeutung er der Europa-League-Partie gegen AEK Larnaca zumisst: «Wir sind bereits für die K.o.-Phase qualifiziert. Ein Sieg ist zwar gut für unser Image, das wichtigere Spiel ist aber das Derby gegen die Grasshoppers am Sonntag», hatte Magnin schon vor der Super-League-Partie vergangenen Samstag in Neuenburg gesagt.

Nach dem 3:3 beim Tabellenletzten Neuchâtel Xamax wird sich an Magnins Prioritäten wenig geändert haben, dennoch erhielt das Spiel daheim gegen Larnaca mehr Gewicht. Schliesslich geht es für die Zürcher darum, die sportliche Bilanz im Monat November aufzupeppen. Auf einen 5:2-Erfolg in Luzern zu Beginn folgten in der Europa League gegen Bayer Leverkusen (0:1) und in der Meisterschaft gegen Sion (1:2) sowie Xamax zuletzt drei sieglose Spiele. Ein Sieg gegen Larnaca könnte für das folgende Programm mit den beiden Partien gegen GC und Basel Schub verleihen.

Nach dem 1:0 im Hinspiel in Zypern war ein entsprechender Effekt tatsächlich eingetreten. Acht Pflichtspiele blieb der FCZ in der Folge ohne Niederlage und bot dem Publikum im Letzigrund beim 3:2 gegen Bayer Leverkusen oder dem 3:3 gegen die Young Boys Spektakel. «Mit einem Sieg gegen Larnaca würden wir sicher Selbstvertrauen für das Derby holen», sagte Verteidiger Alain Nef.

Nicht zuletzt gibt es für den FCZ aber auch aus finanzieller Sicht Anreize. Ein weiterer Heimsieg, es wäre der dritte im dritten Gruppenspiel, würde zusätzlich rund 570'000 Franken in die Kassen spülen. Und falls Bayer Leverkusen in einem seiner beiden verbleibenden Gruppenspiele patzt, könnten sich die Zürcher noch mit dem Gruppensieg und 500'000 Franken extra belohnen.

Allerdings hat der mit spanischen Söldnern gespickte zypriotische Cupsieger in der Europa League und gegen den FC Zürich noch etwas gutzumachen. Bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel im Exil in Nikosia war Larnaca gehemmt aufgetreten. Wie im Hinspiel in Zypern erwartet Magnin im Letzigrund ein taktisches Spiel. Umso wichtiger sei es, die individuellen Fehler zu vermeiden, die sein Team zuletzt gemacht habe.

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