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Federer erneut nach Fehlstart erfolgreich

Roger Federer steht beim US Open nach einem Viersatz-Sieg gegen Damir Dzumhur zum 19. Mal in der 3. Runde.
Roger Federer musste im rappelvollen Arthur Ashe Stadium erneut einen Satzverlust hinnehmen, steht aber zum 19. Mal in der 3. Runde des US Open (Bild: KEYSTONE/FR171643 AP/EDUARDO MUNOZ ALVAREZ)

Roger Federer musste im rappelvollen Arthur Ashe Stadium erneut einen Satzverlust hinnehmen, steht aber zum 19. Mal in der 3. Runde des US Open (Bild: KEYSTONE/FR171643 AP/EDUARDO MUNOZ ALVAREZ)

(sda)

Roger Federer steht beim US Open zum 19. Mal in der 3. Runde. Wie in seinem Auftaktspiel leistete er sich einen Fehlstart (0:4 im ersten Satz), ehe er bei geschlossenem Dach 3:6, 6:2, 6:3, 6:4 gegen den Bosnier Damir Dzumhur (ATP 99) gewann.

Während einer der beiden fünfjährigen Zwillingsbrüder, Leo oder Lenny, mehrheitlich friedlich in den Armen seiner Mutter Mirka schlummerte, tat sich der Papa auf dem Platz erneut schwerer als gewünscht. Noch deutlicher als in der 1. Runde gegen den Inder Nagal missriet ihm auch gegen Dzumhur der Einstieg im rappelvollen, bei wegen Regens geschlossenem Dach sehr lauten Arthur Ashe Stadium gründlich.

Nach dem verlorenen Startsatz musste er auch im ersten Game des zweiten Durchgangs eine Breakchance des nur 1,75 m grossen, aber flinken Bosniers abwehren. Erst danach fand er langsam besser ins Spiel. Mitte des dritten Satzes musste sich Dzumhur, der Junioren-Europameister von 2010 in Klosters, zudem in der unteren Bauchpartie behandeln lassen. Dennoch blieb die Partie für Federer zäh. Immerhin musste er bis zum Ende seinen Aufschlag nicht mehr abgegeben, nachdem er gleich die ersten zwei Service-Games verloren hatte.

Auch im vierten Durchgang gelang Federer früh, zum 2:1, ein Aufschlagdurchbruch. Es war eine Vorentscheidung, nach zweieinhalb Stunden hatte er die gewohnte Qualifikation für die 3. Runde in der Tasche. Dennoch dürfte der Schweizer mit seiner Form noch nicht ganz zufrieden sein. Seine Bilanz beim US Open ist aber eindrücklich: Bei 19 Teilnahmen in Flushing Meadows hat Federer noch nie in den ersten beiden Runden verloren.

«Es war ein schlampiger erster Satz», stellte Federer fest. «Es war ähnlich wie im ersten Spiel. Ich musste meine Fehlerquote reduzieren und meinen Aufschlag besser schützen.» Er habe sich aber ins Spiel gekämpft. «Das wird mir in den weiteren Matches helfen.»

In der 3. Runde trifft er nun am Freitag auf den als Nummer 25 gesetzten Franzosen Lucas Pouille oder den Engländer Dan Evans (ATP 58). Deren Partie musste am Mittwoch wegen Regens auf Donnerstag verschoben werden. Das gilt auch für das Zweitrunden-Spiel von Stan Wawrinka gegen Jérémy Chardy. Federer spielte erstmals am US Open «indoors» und zeigte sich sehr froh darüber. «Es war sehr gut, so spielen zu können. Ich hoffe einfach, die anderen können auch heute noch auf den Platz.» Dem war nicht so, er hat nun den Vorteil eines freien Tages, während sein Gegner an zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielen muss.

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