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Roger Federer steht als Gruppensieger im Halbfinal der ATP Finals

Roger Federer erreicht an den ATP Finals in London durch einen 6:4, 6:3-Sieg gegen den bereits qualifizierten Kevin Anderson als Gruppensieger die Halbfinals.
Mit dem Satzgewinn gegen Kevin Anderson hatte Roger Federer den Halbfinal-Einzug bereits geschafft, doch er wollte auch noch den Sieg gegen Kevin Anderson und den Gruppensieg (Bild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

Mit dem Satzgewinn gegen Kevin Anderson hatte Roger Federer den Halbfinal-Einzug bereits geschafft, doch er wollte auch noch den Sieg gegen Kevin Anderson und den Gruppensieg (Bild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

(sda)

Am Ende war wieder alles wie fast immer. Roger Federer strahlte und nahm eine Ovation seiner unzähligen Fans entgegen. Wie anders sah das doch noch am letzten Sonntagabend aus. Doch Federer nimmt in der O2 Arena nach der schwachen Leistung zum Auftakt gegen Kei Nishikori langsam Fahrt auf. Nach dem Sieg Dominic Thiems im Nachmittagsspiel brauchte er am Abend gegen Anderson nur noch sechs Games, um sicher in die Halbfinals einzuziehen. Diese Qualifikation geriet nicht mehr in Gefahr.

Doch Federer wollte natürlich mehr. Zum einen brauchte er den Sieg gegen den zuvor äusserst überzeugenden und bereits für die Halbfinals qualifizierten Südafrikaner für das Selbstvertrauen, zum anderen gelüstete es ihn nach Revanche für die bittere Viertelfinalniederlage gegen Anderson in Wimbledon. Und schliesslich dürfte er nun aller Voraussicht nach am Samstag nicht auf Weltnummer 1 und Überflieger Novak Djokovic treffen.

Äusserst effizienter Federer

Beide Spieler starteten überzeugend in die Partie, ehe der 2,03-m-Riese plötzlich ungewohnte Schwächen zeigte. Am Ende des ersten Satzes verlor bei eigenem Aufschlag acht Punkte in Serie und zwei Servicegames zu null. Nach dem Break zum 3:4 reagierte er noch postwendend. Bei 5:4 holte Federer aber einen 0:40-Rückstand auf und verwertete anschliessend den ersten Satzball. Damit war zumindest mal das Halbfinalticket in der Tasche. Zum 15. Mal bei der 16. Masters-Teilnahme.

Auch im zweiten Durchgang gelang Federer das Break zum 4:3. Er zeigte sich im Packen seiner Chancen äusserst effizient. Aus den ersten drei Möglichkeiten machte er drei Breaks. Und diesmal musste er keinen Umweg mehr gehen, er schaffte im Gegenteil noch ein weiteres Break zum 6:3 nach gut eineinviertel Stunden.

«Ich bin sehr happy», sagte der 37-jährige Basler und strahlte über das ganze Gesicht. «Im ersten Match bin ich nie in die Gänge gekommen, aber vielleicht ist es ja für mich besser, wenn ich mit dem Rücken zur Wand stehe.» Er habe diesmal gut gespielt und sei «zufrieden, dass ich noch am Leben bin.» Vielleicht sei es für Anderson auch schwieriger gewesen, weil der schon qualifiziert gewesen sei.

Er fand damit nach dem miserablen Auftakt ins Turnier noch rechtzeitig in die Spur zurück - auch dank frischem Kopf, den er sich mit zwei Freitagen zwischen seinen Matches holte. Die letzten vier Sätze gegen Thiem und Anderson waren überzeugend, auch wenn ihm die Gegner mit vielen Fehlern auch Schützenhilfe boten.

Warten auf den Halbfinalgegner

Als Halbfinalgegner Federers kommen noch alle vier Spieler der anderen Gruppe in Frage. Djokovic hat den Gruppensieg zwar noch nicht auf sicher, doch angesichts seiner Form dürfte zum einen der Sieg gegen Marin Cilic nur eine Formsache sein, zum anderen würde auch ein Erfolg von Alexander Zverev im Nachmittagsspiel gegen John Isner Djokovics Gruppensieg sicherstellen. Die deutsche Weltnummer 5 Zverev ist aber der wahrscheinlichste Gegner Federers am Samstag.

Das Wichtigste für den Schweizer: «Der Körper fühlt sich gut an, ich habe noch Energie im Tank.» Er wolle nochmals Spass haben und am Samstag auf jeden Fall nochmals einen guten Match spielen.»

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