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Federer nach klarer Steigerung im Achtelfinal

Roger Federer zeigt in der 3. Runde des US Open seine klar beste Leistung im diesjährigen Turnier und zieht mit einem 6:2, 6:2, 6:1-Sieg gegen Dan Evans in nur 80 Minuten in die Achtelfinals ein.
Wie aus einem Guss: Bei Roger Federer klappte am Freitag gegen Dan Evans alles nach Wunsch (Bild: KEYSTONE/FR171690 AP/SARAH STIER)

Wie aus einem Guss: Bei Roger Federer klappte am Freitag gegen Dan Evans alles nach Wunsch (Bild: KEYSTONE/FR171690 AP/SARAH STIER)

(sda)

Im Gegensatz zu den ersten beiden Runden, in denen Federer den Start völlig verpatzt und jeweils den ersten Satz verloren hatte, war er gegen den Engländer Evans (ATP 58) zur Mittagszeit gleich voll da. Bei erstmals sommerlichen Temperaturen gelang ihm das erste Break zum 4:2, und danach geriet er nie in Rückstand. Insgesamt nahm Federer seinem Gegner sieben Mal (in elf Aufschlagspielen) den Service ab, schlug 48 Winner und nur 19 unerzwungene Fehler.

Allerdings schien Evans auch noch etwas müde, da er am Tag zuvor - im Gegensatz zu Federer - noch vier Sätze spielen musste. Er konnte den Schweizer bei weitem nicht so fordern wie noch im Januar am Australian Open, als er die ersten beiden Sätze erst im Tiebreak verloren hatte. Erst als er bereits mit 2:0 Sätzen und 2:0 im dritten führte, musste der Schweizer dem 29-Jährigen aus Birmingham, der 2017 wegen einer positiven Kokainprobe für ein Jahr gesperrt war, doch noch ein Break zugestehen. Es war aber zu spät für eine Wende, Federer gewann die nächsten vier Games zum Sieg.

Der 38-jährige Basler fühlte etwas mit seinem Gegner mit. «Da hatte ich heute sicher einen Vorteil, ich verstehe, wenn er etwas frustriert ist», gab Federer zu. Entgegen gekommen sein könnten ihm auch die höheren Temperaturen, dank denen die Bedingungen einiges schneller waren als in den ersten beiden Partien. An der Vorbereitung habe er jedenfalls nichts geändert. «Manchmal funktioniert es, manchmal nicht», lautete seine simple Erklärung. Er scheint jedenfalls wieder auf Kurs für den ersten US-Open-Titel seit elf Jahren.

So konnte Federer zufrieden feststellen: «Heute war ein freier Tag mit Bonus.» Zwar hatte er nach den beiden Viersatz-Siegen zum Auftakt des Turniers, bei denen er jeweils den Anfang vergeigt hatte, betont, wichtig sei nur, in der 3. Runde zu stehen. Dennoch kam der einfache Arbeitstag nun wie gerufen. «Es ist ja nicht in erster Linie das Spielen, das müde macht, sondern die körperliche Anspannung», erklärt Federer. «Heute hatte ich dies nicht, konnte das Nervenkostüm schonen und bin früh fertig. Ein solcher Tag ist Gold wert, besser als ein Forfaitsieg.»

Im Achtelfinal trifft der fünffache US-Open-Champion (von 2004 bis 2008) am Sonntag auf den als Nummer 15 gesetzten David Goffin, der sich in drei äusserst umstrittenen Sätzengegen den Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 69) durchsetzte. «Das wird sicher schwieriger als heute, mit längeren Ballwechseln», ist sich Federer sicher. Er hat aber acht von neun Duellen mit dem Belgier gewonnen, darunter zuletzt vor gut zwei Monaten im Final in Halle auf Rasen.

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