Federer siegt nach harzigem Start

Roger Federer startet mit einem Viersatzsieg gegen den Südafrikaner Lloyd Harris in das Wimbledon-Turnier. Der achtfache Turniersieger setzt sich nach einem harzigen Start 3:6, 6:1, 6:2, 6:2 durch.

Drucken
Teilen
Roger Federer bekundete zum Auftakt in sein 21. Grand-Slam-Turnier etwas Probleme (Bild: KEYSTONE/AP/BEN CURTIS)
5 Bilder
Am Ende konnte Roger Federer trotz des harzigen Starts in die Partie dennoch jubeln (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Lloyd Harris brachte Federer anfänglich in Bedrängnis, verlor letztlich aber klar (Bild: KEYSTONE/AP/BEN CURTIS)
Roger Federer schloss 29 seiner 31 Netzangriffe erfolgreich ab (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Auch die Kinder von Roger Federer wohnten der Partie ihres Vaters auf dem Centre Court bei (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Roger Federer bekundete zum Auftakt in sein 21. Grand-Slam-Turnier etwas Probleme (Bild: KEYSTONE/AP/BEN CURTIS)

(sda)

Eine gute halbe Stunde spielte Harris gross auf. Während Federer zum Auftakt in sein 21. Wimbledon-Turnier Mühe bekundete, den Rhythmus zu finden, trat der 22-jährige Aussenseiter aus Kapstadt im ersten Duell der beiden unbeschwert auf und entschied den ersten Satz verdient zu seinen Gunsten. Dies war Federer in der Startrunde in Wimbledon letztmals 2010 widerfahren.

Danach übernahm Federer aber das Zepter. Während der 20-fache Major-Sieger sein Niveau steigerte, baute Harris ab. Zudem hatte der Südafrikaner ab Ende des dritten Durchgangs mit Beschwerden am linken Unterschenkel zu kämpfen.

Er habe sich zu Beginn etwas frostig gefühlt, sagte Federer unmittelbar nach der Partie. «Meine Beine fühlten sich am Anfang schwer an, es brauchte einen grossen Effort, um zu gewinnen.» Eineinhalb Sätze lang habe Harris ihm das Leben schwer gemacht. «Das Break zum 3:1 im zweiten Satz war enorm wichtig.» Nach knapp zwei Stunden verwertete Federer seinen ersten Matchball mit einem Ass.

In der 2. Runde trifft Federer am Donnerstag erneut auf einen Gegner, gegen den er noch nie gespielt hat. Der Brite Jay Clarke (ATP 189) gewann das Duell gegen den Amerikaner Noah Rubin (USA) 4:6, 7:5, 6:4, 6:4.