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Federer wieder die Nummer 1 - wie lange?

Roger Federer steigt zum 5. Mal zur Nummer 1 der ATP-Weltrangliste auf und nimmt seine 309. Woche an der Spitze in Angriff.
Roger Federer "spielfrei" zurück auf dem Weltranglisten-Thron (Bild: KEYSTONE/EPA/RHONA WISE)

Roger Federer "spielfrei" zurück auf dem Weltranglisten-Thron (Bild: KEYSTONE/EPA/RHONA WISE)

(sda)

Bereits am Pfingstmontag könnte aber wieder Rafael Nadal dort stehen.

Duplizität der Ereignisse, einfach mit vertauschten Rollen: Am 2. April löste Nadal nach dem Turnier in Miami Federer als Nummer 1 ab, ohne selber gespielt zu haben. Nach sechs Wochen steht nun wieder der 36-jährige Schweizer zuoberst, obwohl er seit seinem Aus im ersten Spiel in Florida nicht mehr auf der Tour angetreten ist. Er verzichtet wie im letzten Jahr auf die gesamte Sandsaison und profitiert davon, dass Nadal die horrende Punktzahl, die er vor zwölf Monaten gewonnen hatte, nicht ganz verteidigen konnte.

Bereits diese Woche in Rom hat der bald 32-jährige Spanier aber die Chance zurückzuschlagen. Mit dem Turniersieg würde er Federer wieder um mickrige 100 Punkte überflügeln, da er in der italienischen Kapitale 2017 im Viertelfinal gegen Dominic Thiem ausschied. Auch in diesem Jahr könnte es in der Runde der letzten acht wieder zum Duell mit dem Österreicher kommen, der ihn letzte Woche in Madrid vom Thron stiess.

Überhaupt zeichnen sich in den nächsten Wochen und Monaten einige Ranking-Wechsel ab, und allenfalls erneut ohne Zutun des direkten Konkurrenten. Bis Wimbledon hat Nadal 2180 Punkte zu verteidigen, Federer nur 500. Nadal könnte also die Spitzenposition in Rom zurückholen, sie aber wenig später wieder verlieren, wenn er das French Open nicht gewinnt oder Federer in der Woche darauf bei seinem Comeback in Stuttgart auf Rasen gewinnt. In Wimbledon hat wiederum Federer den letztjährigen Triumph zu verteidigen und Nadal nur 180 Punkte aus dem Achtelfinal. Bis und mit Wimbledon verliert Federer aus dem Vorjahr 2500 Punkte, Nadal 2360.

In ganz anderen Sphären bewegt sich derzeit Novak Djokovic. Nach seiner erneut frühen Niederlage in Madrid rutschte der Serbe auf Platz 18 der Weltrangliste ab. So schlecht war er seit Oktober 2006 nicht mehr klassiert. Und dem 12-fachen Grand-Slam-Champion droht gleich der nächste Absturz. Wenn er diese Woche in Rom die 600 Punkte aus dem letztjährigen Final nicht ersetzen kann, könnte er aus den Top 30 fallen.

Keine Schweizerin mehr in den Top 50

Wenig rosig sieht das Bild aus Schweizer Sicht bei den Frauen aus. Timea Bacsinszky, die nach ihren Handgelenksproblemen und einer Muskelverletzung in der Wade auf ein Comeback bei Roland Garros hofft, verlor sieben Plätze und ist neu die Nummer 55. Damit ist keine Schweizerin mehr in den Top 50. Als nächste folgt die derzeit ebenfalls verletzte Belinda Bencic im 73. Rang.

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