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Federers Erfolgsrezept: Ein freier Tag

Zum 15. Mal steht Roger Federer an den ATP Finals im Halbfinal. Und doch gibt es noch Neues für ihn: Er gönnt sich jeden zweiten Tag eine Auszeit. Das funktioniert prächtig.
Harte Arbeit auf dem Platz, Relaxen an den freien Tagen: Roger Federers Routine in London (Bild: KEYSTONE/EPA/NEIL HALL)

Harte Arbeit auf dem Platz, Relaxen an den freien Tagen: Roger Federers Routine in London (Bild: KEYSTONE/EPA/NEIL HALL)

(sda)

Es ist ein eigentlicher Steigerungslauf, den Roger Federer in London hinlegt. Ein miserabler Start gegen Kei Nishikori und Zweifel, ob an diesen ATP Finals noch was zu holen ist. Eine klare Steigerung gegen Dominic Thiem, der ihm die Aufgabe allerdings auch gar leicht machte. Und schliesslich am Donnerstag ein ganz starker Auftritt gegen den zuvor so überzeugenden Kevin Anderson. Zwei furchtbare Sätze, wie Federer selber zugab, und nun vier überzeugende. «Ich bin happy mit meiner Woche», sagte der 37-jährige Schweizer am Donnerstagabend zu später Stunde. «Vor 72 Stunden hat das vielleicht noch nicht so ausgesehen.» Wie ist die Wandlung innert weniger Tage zu erklären?

Federer versuchte in seinem hohen Tennisalter nochmals etwas Neues - auf Anraten seiner Coaches Severin Lüthi und Ivan Ljubicic. «Nach dem Nishikori-Match wäre ich nicht auf die Idee gekommen, einen Tag freizunehmen.» Er habe darüber nachgedacht, was zu tun sei und wo sie trainieren würden. «Dann sagten meine Coaches: Wie wäre es mit einem freien Tag?» Und da Federer, wie er selber sagt, ein grosser Anhänger von genügend Ferien und genügend Auszeit ist, war er sofort einverstanden. «Wenn ich arbeite, dann hart und richtig und hochprofessionell.»

Halbfinal-Gegner noch nicht bekannt

In London traf das Team den absolut richtigen Entscheid. Der freie Tag machte Federer zufrieden und brachte ihn in die richtige Stimmung, um wieder gross aufzuspielen. Deshalb nahm er sich nach dem Montag auch den Mittwoch frei und wird dies auch heute Freitag wieder tun. Und frei heisst in seinem Fall wirklich frei.

«Ich gehe gar nicht gross aus dem Hotelzimmer», verriet Federer. Da er bis jetzt immer am Abend spielte, kehrt er kaum vor Mitternacht zurück und schläft dann entsprechend bis gegen 11 Uhr. Danach sind Mittagessen, Massage und Stretching angesagt. Daneben schaut er am Fernseher seinen Konkurrenten aus der anderen Gruppe zu und verbringt Zeit mit den Kindern. «Sightseeing in London ist nicht angesagt», meint Federer lächelnd.

Dennoch wird er seine Routine heute Freitag und vor allem am Samstag etwas anpassen müssen. Der Halbfinalgegner ist zwar noch nicht bekannt (einer aus dem Quartett Alexander Zverev, John Isner, Marin Cilic und, möglich aber unwahrscheinlich, Novak Djokovic), jedoch die Uhrzeit. Federer muss diesmal bereits um 14 Uhr Lokalzeit (15 Uhr in der Schweiz) ran. Schlafen bis 11 Uhr ist am Samstag also nicht angesagt.

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