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Federers «riesige Vorfreude» - auch nach 20 Jahren

20 Jahre nach seiner Premiere beim Heimturnier in Basel verspürt Roger Federer noch immer eine «riesige Vorfreude». Er startet am Dienstag gegen Filip Krajinovic zuversichtlich zur Titelverteidigung.
Gut gelaunt vor dem Heimturnier: Roger Federer (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Gut gelaunt vor dem Heimturnier: Roger Federer (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda)

Zuhause in Basel zu spielen, hat ein paar angenehme Nebeneffekte. Zum Beispiel, dass er sich letzte Woche von seiner Mutter Lynette bekochen lassen durfte. Dass er seine Schwester und deren Zwillinge wieder einmal sah. Oder, dass er mit Kollegen, die er sonst selten trifft, Zeit verbringen kann. Roger Federer und die Swiss Indoors, das ist alles andere als «courant normal».

Im Oktober 1998 trat der ehemalige Balljunge erstmals im Hauptfeld an, und das gleich gegen Andre Agassi. «Da dachte ich schon, dass ich jetzt noch ein paar Mal hierher kommen könnte», erinnert sich Federer. Dass er aber 20 Jahre später als Topfavorit und zum achten Mal als Titelverteidiger in der generalüberholten St. Jakobshalle antritt, dürfte auch er damals nicht geahnt haben.

Noch immer ist es speziell. «Die riesige Vorfreude ist gegeben», betont Federer. Ob er auch immer noch nervös sein wird, weiss er hingegen noch nicht. «Ganz ehrlich, das kann ich erst etwa 15 Minuten vor dem Match sagen.» Es sei aber auf jeden Fall anders als beim ersten Mal. «Jetzt weiss ich, wo ich stehe.»

Keine Baustellen im Spiel

Das stimmt auf jeden Fall im Hinblick auf seine Karriere. Doch wie steht es um die Form des 37-Jährigen? «Ich fühle mich gut», verspricht er. Er sah auch die Leistungen der letzten Monate und insbesondere in Schanghai nicht so kritisch, auch wenn er seit Juni auf seinen 99. Titel wartet. Die Probleme mit dem Handgelenk oder den Fingern ("so genau kann ich das gar nicht sagen»), die er im Training vor dem Turnier in Stuttgart Anfang Juni erstmals gespürt hat, seien jedenfalls überwunden. Er könne nicht sagen, ob er deswegen Spiele verloren habe, aber «es war schon etwas eine Ablenkung, vor allem bei der Vorhand».

Seit dem US Open spüre er aber nichts mehr. In Schanghai, wo er im Halbfinal gegen Borna Coric chancenlos war, sei er überrascht gewesen, wie gut die Gegner seinen Service returniert hätten. Der schnelle Platz habe den Kick fast nicht angenommen, deshalb hätten die Aufschläge sehr genau sein müssen. «Vielleicht war meiner nicht ganz so präzise wie sonst, allerdings hatte ich auch sehr starke Returnspieler als Gegner.» Grundsätzlich sehe er jedoch «keine Baustellen in meinem Spiel».

In Basel liegen Federer die Verhältnisse jedenfalls seit Jahren hervorragend. Er ist seit der Finalniederlage gegen Juan Martin Del Potro 2013 in 15 Spielen ungeschlagen. Der Serbe Filip Krajinovic, die Nummer 35 der Welt, sollte da am Dienstag kein allzu gefährlicher Stolperstein sein. Die einzige Begegnung gewann der Schweizer dieses Jahr in Indian Wells sehr klar, darauf will er aber nicht zu viel geben. Dennoch glaubt Federer, dass das Spiel «auf meinem Schläger» sein sollte, er also gewinnt, wenn er normal spielt.

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