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Niederlage gegen Rapperswil: Ein Zuger bezwingt den EVZ

Der EV Zug verliert mit 2:3 gegen Rapperswil. Den Unterschied macht Noël Bader, ehemals EVZ Academy.
Daniel Gerber
Zugs Yannick Zehnder gegen Rapperswils Goalie Noël Bader (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Zugs Yannick Zehnder gegen Rapperswils Goalie Noël Bader (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Noël Bader, Torhüter der SC Rapperswil-Jona Lakers, der bei der EVZ Academy ausgebildet wurde und der auch in der laufenden Saison auf Leihbasis bereits zweimal für die jungen Zentralschweizer spielte, lieferte einen ganz starken Abend ab. «Ich bin froh über diese Zusammenarbeit, diese beiden Einsätze mit der Academy gaben mir viel Selbstvertrauen», sagte Bader nach dem Sieg am Freitag. Selbst Abschlüsse aus nächster Nähe fanden den Weg in aller Regel nicht am 23-Jährigen Goalie vorbei. So sah beispielsweise David McIntyre einen vielversprechenden Schuss im Powerplay in Baders Fanghandschuh verschwinden. Dies, nachdem sich der Kanadier clever vor das Tor gemogelt hatte – es wäre der 3:3-Ausgleich gewesen.

Ein «Stolen Win» für die Rapperswiler

Die aufsässigen St. Galler, die von ähnlichem Verletzungspech geplagt werden wie der EV Zug, zeigten eine beherzte Leistung. Baumeister des Sieges war Bader, denn der Triumph war ganz offiziell gestohlen: Von einem gestohlenen Sieg («Stolen Win») wird dann gesprochen, wenn der Sieger mindestens zehn Schüsse weniger auf das gegnerische Tor abgefeuert hat, als der Verlierer – was am Freitagabend mit 42:26 Schüssen (aus EVZ-Sicht) der Fall war. Gefühlt jeder Zuger scheiterte einmal an Bader; Dario Simion mit einem schnellen Move vor das Tor, Captain Raphael Diaz aus der Distanz oder Oscar Lindberg, der direkt vor Bader stand – an Zuger Offensiv-Bestrebungen fehlte es keineswegs.

«Es ist extrem bitter. Das zeigt, wie wichtig der Spielstart ist», bilanzierte EVZ-Captain Raphael Diaz. Nach sieben Minuten führten die Gäste 3:1.

Am Tor zum 3:1 war der Luzerner Nico Dünner beteiligt. Dünner: «Wir haben dann zu viele Strafen genommen, aber solidarisch verteidigt und den Sieg hart erarbeitet.» Am Schluss spielte nur noch der EVZ, doch zu diesem Zeitpunkt waren die Würfel bereits gefallen: Das Team von Trainer Dan Tangnes verliert auch das zweite Duell gegen «Rappi» (3:4 n. V. und nun 2:3). Der Meisterkandidat ist gegenwärtig der Punktelieferant für das Team vom oberen Zürichsee.

Telegramm

Zug - Rapperswil-Jona Lakers 2:3 (1:3, 1:0, 0:0)

6915 Zuschauer. - SR Tscherrig/Fluri, Obwegeser/Ambrosetti. - Tore: 2. Schlagenhauf (Clark) 0:1. 4. Hofmann (Kovar) 1:1. 6. Ness (Casutt) 1:2. 7. Simek (Kristo/Ausschluss Bachofner) 1:3. 30. Morant (Zehnder) 2:3. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Egli.

Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zryd; Thiry; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Zehnder; Leuenberger, Bachofner, Zehnder; Langenegger, Albrecht, Volejnicek.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Vukovic, Schmuckli; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Antonietti, Gähler; Wellman, Rowe, Forrer; Clark, Schlagenhauf, Simek; Kristo, Dünner, Mosimann; Hüsler, Ness, Casutt.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg, Schnyder, Senteler, Zgraggen, Thorell, Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Profico, Schweri (alle verletzt), Dufner (krank) und Rehak (gesperrt). Pfosten-/Lattenschüsse: Diaz (6.), Bachofner (38.), Martschini (39.), Diaz (60.); Simek (49.). Zug ab 58:15 ohne Torhüter.

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