Ferraris Aufarbeitung ohne Krisengipfel

Gemäss Ferrari ist das Drama des Formel-1-GP von Brasilien aufgearbeitet.

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Keine Freunde fürs Leben: die Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (links) und Sebastian Vettel (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

Keine Freunde fürs Leben: die Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (links) und Sebastian Vettel (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

(sda/dpa)

Charles Leclerc und Sebastian Vettel schossen sich in Sao Paulo gegenseitig ab und lieferten sich anschliessend über den Boxen-Funk ein Streitgespräch.

Ferraris Teamchef Mattia Binotto hatte nach dem Doppelausfall in Interlagos angekündigt, den Vorfall in Maranello aufarbeiten zu wollen. «Seit dem vergangenen Sonntag haben Mattia (Binotto) und die Fahrer jeden Tag miteinander gesprochen», erklärte Ferrari. Das sei ein normaler Vorgang zwischen den Rennen. Es habe keinen offiziellen Gipfel gegeben. «Es ist nun alles geklärt und wir fokussieren uns auf Abu Dhabi.»

Im letzten Formel-1-Rennen der Saison hat Leclerc noch die Chance, Red-Bull-Pilot Max Verstappen vom dritten WM-Platz zu verdrängen. Für Vettel ist nur noch mit einem Sieg eine Verbesserung auf Platz 4 möglich. Der 32-jährige Deutsche liegt vor dem letzten Rennen 19 Punkte hinter seinem zehn Jahre jüngeren Teamkollegen aus Monaco zurück. In der Konstrukteurs-WM ist Ferrari der zweite Platz hinter Serienweltmeister Mercedes nicht mehr zu nehmen.