FIFA hält drittes Transferfenster für möglich

Der Fussball-Weltverband FIFA kündigt in der Coronavirus-Pandemie weitere Flexibilität für den Transfermarkt an.

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Die FIFA erwägt wegen der Coronavirus-Pandemie ein drittes Transferfenster

Die FIFA erwägt wegen der Coronavirus-Pandemie ein drittes Transferfenster

KEYSTONE/EPA/STEFFEN SCHMIDT
(sda/apa/dpa)

Bisher gibt es zwei Phasen, in denen Spieler wechseln dürfen, nun soll ein drittes dazukommen. «Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen», sagte FIFA-Direktor James Kitching gegenüber der ARD-"Sportschau».

Dies würde flexibel gehandhabt werden, wenn die 16 Wochen Gesamtzeit nicht überschritten würden. Sollte die derzeit unterbrochene Saison länger als geplant dauern, könnten die Transferperioden verlegt werden.

Die FIFA hatte zuletzt diverse Empfehlungen und Richtlinien mit Bezug auf Transfers und Verträge in der Coronavirus-Krise abgegeben. Verträge von Profis sollen an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden.

Demnach sollen auslaufende Kontrakte solange verlängert werden können, bis die Saison beendet ist. Im Sommer geplante Spielerwechsel sollen ebenfalls erst danach vollzogen werden.

Die FIFA kann in diesen Fragen jedoch keine bindenden Vorgaben machen. «Wir müssen anerkennen, dass das nationale Arbeitsrecht und die Autonomie von Klubs und Spielern immer Vorrang haben», sagte Kitching.