Bob

Friedli sorgt für erneuten Schweizer Podestplatz

Auch im dritten Rennen in diesem Winter im Zweierbob-Weltcup klassiert sich ein Schweizer Team in den Top 3.

Drucken
Teilen
Simon Friedli und Gregory Jones überzeugen in Sigulda

Simon Friedli und Gregory Jones überzeugen in Sigulda

KEYSTONE/AP/Roman Koksarov
(sda)

Nach den beiden 3. Plätzen von Michael Vogt am vergangenen Wochenende klassierte sich diesmal Simon Friedli mit Anschieber Gregory Jones als Dritter. Der 29-jährige Solothurner, der seine erste komplette Weltcupsaison als Pilot bestreitet, schaffte zum zweiten Mal den Sprung aufs Weltcup-Podest. Im Februar belegte er ebenfalls im lettischen Sigulda Rang 2, der gleichbedeutend mit EM-Silber war. Eine Woche zuvor hatte sich Friedli an gleicher Stätte noch mit den Plätzen 9 und 6 begnügen müssen - damals trat er zusammen mit Dominik Schläpfer an.

Vogt, der im Gegensatz zu den ersten beiden Rennen nicht mit Sandro Michel, sondern mit Alain Knuser als Anschieber startete, lief es diesmal nicht wunschgemäss. Nach Rang 10 im ersten Lauf verbesserte sich der 22-jährige Schwyzer immerhin noch um zwei Positionen auf Platz 8.

Der deutsche Zweierbob-Rekordweltmeister Francesco Friedrich war auch im dritten Rennen der Saison eine Klasse für sich. Dank Bahnrekord fing er im zweiten Lauf den Einheimischen Oskars Kibermanis noch ab. Wegen der schwierigen Corona-Situation fehlen in Lettland alle ausser-europäischen Teams sowie die Russen - am Sonntag findet ein weiteres Rennen statt.

Bei den Frauen wurde Melanie Hasler mit Anschieberin Jasmin Näf Fünfte. In der Woche zuvor hatte das Schweizer Duo gleichenorts Rang 4 erreicht. Die nominelle Schweizer Nummer 1, Martina Fontanive, stürzte mit ihrer Anschieberin Nadja Pasternack wie schon vor Wochenfrist im zweiten Lauf. Da Pasternack aus dem Schlitten fiel und nur Fontanive die Ziellinie passierte, wurden die beiden disqualifiziert. Der Sieg ging an die Deutsche Laura Nolte.