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Fünfer und Weggli für Gerardo Seoane

Meister YB steht auch nach der 5. Runde der Super League unbefleckt da. Mit einer Ad-hoc-Formation siegen die Berner daheim gegen Neuling Neuchâtel Xamax 5:2.
Roger Assalé lässt sich feiern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Roger Assalé lässt sich feiern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Drei Tage vor dem eminent wichtigen Rückspiel in den Champions-League-Playoffs bei Dinamo Zagreb nahm Trainer Gerardo Seoane bewusst den ersten Punktverlust in der Super-League-Saison in Kauf. Von der Stammelf, die in Zagreb auflaufen dürfte, standen in der Startformation nur Goalie David von Ballmoos, Verteidiger Grégory Wüthrich sowie die Offensivspieler Nicolas Moumi Ngamaleu und Christian Fassnacht.

Für einen solchen Poker bot sich der Match gegen Aufsteiger Neuchâtel Xamax, der zuletzt zwei schwache Leistungen abgeliefert hatte, noch am ehesten an. Gegen einen nur etwas stärkeren Widersacher hätten die Berner vielleicht die ersten Punktverluste hinnehmen müssen. Aber zuletzt hatte Seoane tatsächlich den Fünfer und das Weggli in der Hand. Die Berner werden ausgeruht nach Kroatien reisen können - und mit dem Selbstbewusstsein des verlustpunktlosen Leaders in der Meisterschaft.

Aus Sicht der Berner und speziell den immer valable Alternativen suchenden Seoane war der Wiedereintritt des seit Ende Juli verletzt gewesenen Roger Assalé besonders erfreulich. Der kleine Publikumsliebling erzielte nach gut einer Viertelstunde - nur sechs Minuten nach dem 0:1 - den Ausgleich. Zum zweiten Führungstor zum 3:2 nach 71 Minuten spitzelte Assalé den Ball dem besser postierten Michel Aebischer vor die Füsse, der mit einem satten Vollristschuss traf.

Schon im Cupmatch in Biel hatte Seoane seine besten Trümpfe geschont und mit einer nicht eingespielten Formation spielen lassen. Der Auftritt gegen Xamax war deutlich besser als jener gegen den Erstligisten.

Der Neuenburger Trainer Michel Decastel muss den kommenden Aufgaben mit Sorgen entgegenblicken. Wie schon beim 0:3 in Sitten und beim 1:5 daheim gegen Thun war die Leistung auch im Stade de Suisse bescheiden - und zu schwach für die höchste Liga. Beide Neuenburger Tore erzielte der bosnische Stürmer Mustafa Sejmenovic auf praktisch identische Weise mit Kopfbällen auf Corner. Beide Male kam der junge Berner Innenverteidiger Ali Camara zu spät.

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