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"Für mich war es ein Traum, das erleben zu dürfen"

Trainer Adi Hütter und Sportchef Christoph Spycher, Architekten und Baumeister des Triumphs der Young Boys, sprechen am Tag nach dem Gewinn des Meistertitels ergreifende Worte.
Das Strahlen der verdienten Sieger: Sportchef Christoph Spycher (rechts) und Trainer Adi Hütter (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Das Strahlen der verdienten Sieger: Sportchef Christoph Spycher (rechts) und Trainer Adi Hütter (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Trainer Adi Hütter und Sportchef Christoph Spycher, Architekten und Baumeister des Triumphs der Young Boys, sprechen am Tag nach dem Gewinn des Meistertitels ergreifende Worte.

Adi Hütter ordnete vor den Mikrofonen der verschiedensten Medien - auch das ORF war seinetwegen nach Bern gekommen - zuerst die Leistung seiner Mannschaft über die ganze Saison ein: "Es ist überhaupt nicht so, dass der FC Basel in dieser Saison geschwächelt hat. Aber wir selber haben eine überragende Saison gespielt. Das Spiel gegen Luzern hat für mich die ganze Saison widerspiegelt mit dieser unglaublichen Dramaturgie. Marco Wölfli ist für mich ein Sinnbild. Er ist seit 17 Jahren hier und hält dann genau in diesem Moment den entscheidenden Penalty, wodurch er uns im Spiel hält. Und dann Jean-Pierre Nsame, der bei uns mehr als ein Edeljoker ist und dieses Tor macht."

Das Geschehen am Samstagabend im vollen Stade de Suisse ist nicht spurlos am Vorarlberger vorübergegangen. Im Gegenteil: "Die Emotionen waren einfach unfassbar. Für mich war es ein Traum, das erleben zu dürfen. Ich kann nur unserer Mannschaft, 'Wuschu' und dem Verein danke sagen. Für mich war es vor allem auch phantastisch, all die glücklichen Menschen zu sehen. Ich habe es genossen, diesen Menschen in die Gesichter zu schauen. Es sind Momente, die ich nie vergessen werde. Das alles bekommt einen grossen Platz in meinem Herzen."

Nicht weniger ergriffen war der Urberner Christoph Spycher: "Es ist ein Riesentraum in Erfüllung gegangen. Dass ich das hier in Bern miterlebe, ist etwas sehr Spezielles, denn ich habe ja die Geschichte von YB hautnah miterlebt. Es waren so viele Leute im Stadion, mit denen ich aufgewachsen bin. Auch der Titel mit GC war für mich damals schön, aber von dem hier in Bern kann ich nicht genug bekommen."

Spycher: "Die Wertschätzung haben wir alle gespürt auf dem ganzen Weg. Wir hatten eine irrsinnig gute Unterstützung. Wir investieren viel, wir machen viel, wir bewegen viel. Und die grösste Wertschätzung dafür ist das, was wir in diesem Match gegen Luzern erleben durften. Es ist klar, dass wir jetzt schon sehr bald einen zweiten Titel haben möchten, den Cup."

Spycher blickt nicht in die Zukunft, ohne zu warnen - weil für die Young Boys nichts selbstverständlich werden dürfe: "Wenn ich auf die nächste Saison blicke, ist es klar, dass wir noch nicht satt sind. Wir haben den Hunger, wieder das Maximum aus unseren Möglichkeiten zu machen. Ja, wir werden wieder etwas erreichen wollen. Aber die Leute, die jetzt glauben, dass alles, was sich der FC Basel in den letzten 15 Jahren aufgebaut hat, nicht mehr da ist, die täuschen sich. Es wäre absolut naiv, dies zu glauben. Basel ist der grosse Verein in der Schweiz, die Basler haben etwas Grosses aufgebaut. Wir waren die Herausforderer, und wir sind in dieser Saison an ihnen vorbeigekommen."

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