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Fussball-Familie sorgt sich um Trainerlegende

Die Nachricht, dass Sir Alex Ferguson wegen einer Gehirnblutung operiert werden musste, sorgt für grosse Bestürzung. In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Genesungswünsche für die Trainerlegende.
Sir Alex Ferguson gewann als Trainer von Manchester United 38 Trophäen (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

Sir Alex Ferguson gewann als Trainer von Manchester United 38 Trophäen (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

(sda/dpa)

Die Nachricht, dass Sir Alex Ferguson wegen einer Gehirnblutung operiert werden musste, sorgt für grosse Bestürzung. In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Genesungswünsche für die Trainerlegende.

Die guten Wünsche für Sir Alex Ferguson kamen aus aller Welt. Spieler und Weggefährten wünschten dem langjährigen Erfolgstrainer von Manchester United gute Besserung. "Kämpf weiter, Boss", schrieb der frühere englische Internationale David Beckham auf Instagram. Ex-United-Profi Cristiano Ronaldo twitterte: "Meine Gedanken und Gebete sind bei dir, mein lieber Freund." Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon wünschte ihrem Landsmann "volle und schnelle Genesung" nach der Operation.

Sir Alex Ferguson war notoperiert worden, nachdem der 76-Jährige eine Gehirnblutung erlitten hatte. Das gab der Klub, den Ferguson fast 27 Jahre lang trainiert hatte, am Samstagabend bekannt. Die Operation sei "sehr gut verlaufen", teilte Manchester United mit. "Aber er braucht eine Zeit intensiver Pflege, um seine Genesung zu optimieren." Die Familie bitte um Privatsphäre, hiess es.

Erst noch im Stadion

"Wir werden Sir Alex und seine Lieben in diesen Zeiten in unseren Gedanken behalten und wir sind vereint in unserem Wunsch, dass er sich gut und schnell erholt", schrieb der Verein. Uniteds Lokalrivale Manchester City twitterte mit dem Hashtag "#footballfamily" (Fussballfamilie): "Alle bei Manchester City wünschen Sir Alex Ferguson eine vollständige und schnelle Genesung nach seiner Operation."

Eine Woche zuvor war Sir Alex Ferguson beim Premier-League-Spiel zwischen Manchester United und dem FC Arsenal bei augenscheinlich bester Gesundheit im Old-Trafford-Stadion gewesen. Dort hatte er den langjährigen Arsenal-Coach und früheren Trainer-Rivalen Arsène Wenger, mit dem er inzwischen gut befreundet ist, herzlich verabschiedet. Der Klub aus London postete ein Bild von der Szene und schrieb: "Wir denken alle an Sie, Sir Alex."

Ferguson war von 1986 bis 2013 Trainer von Manchester United. Mit dem Rekordmeister gewann er 13-mal die englische Meisterschaft, zweimal die Champions League, fünfmal den FA Cup und viermal den Ligapokal. Damit ist der Schotte der erfolgreichste Trainer im englischen Fussball. 1999 gelang ihm das Triple aus Meisterschaft, Champions League und FA Cup. Kurz darauf wurde er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

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