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GC erkennt den Ernst der Lage

Die Grasshoppers sind in der Realität angekommen. Nach dem Fall ans Tabellenende der Super League und vor dem Kellerduell mit Xamax am Sonntag ruft Trainer Thorsten Fink den Abstiegskampf aus.
GC-Trainer Thorsten Fink hebt den Mahnfinger (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

GC-Trainer Thorsten Fink hebt den Mahnfinger (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Auch bei den Grasshoppers? Mit forschen Tönen und Europacup-Ambitionen in die Saison gestartet, findet sich der Rekordmeister nach einem guten Drittel der Saison am Tabellenende wieder. Zwar sind sie auf dem GC-Campus auch wegen der kleinen Abstände nach wie vor davon überzeugt, am Ende weiter oben zu stehen, vielleicht auf einem Europa-League-Platz, doch nun verkennen sie die Realität nicht mehr. Das machte Thorsten Fink vor dem Gastspiel beim punktgleichen Tabellenvorletzten Xamax in aller Deutlichkeit klar.

«Wenn man sich unser Spiel am letzten Samstag anschaut, muss man eingestehen: Wir sind im Abstiegskampf. Da kann ich nichts beschönigen», sagte Fink. Der Gegner hiess YB; gegen den nach wie vor dominanten Meister darf man durchaus auch zuhause verlieren. Die Art und Weise des 0:3 stiess dem deutschen Trainer aber sauer auf. Er vermisste Biss und Galligkeit, die Bereitschaft, dem Gegner weh zu tun, ohne unfair zu sein - also die Einstellung, die er vor dem Spiel von seinen Schützlingen eingefordert hatte und auf die es in Situationen wie dieser oft ankommt.

Eine Zwischenbilanz - sie fiele nach aktuellem Stand auch wegen der vielen Verletzten ernüchternd bis besorgniserregend aus - lässt Fink zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu. Seine Forderung ist aber eindeutig: «In den nächsten Spielen müssen wir punkten!» Bis zur Winterpause treten die Hoppers nach Xamax noch gegen St. Gallen, Zürich, Luzern und Thun an - Gelegenheiten genug, um die Realität wieder etwas näher an die Utopie zu rücken. Allerdings muss dafür vor allem von den Leistungsträgern mehr kommen. Bisher vermochten diese den Karren ebenso nicht aus dem Dreck zu ziehen wie Fink, unter dem GC von 18 Spielen nur vier gewann, der aber nach wie vor im Verein viel Rückendeckung geniesst.

Yakin sucht in Sitten erfolglos

Ähnlich wie bei den Grasshoppers präsentiert sich die Situation beim FC Sion. Die Walliser hoffen bislang vergebens auf den Yakin-Effekt und halten vor dem Gastspiel beim FC Zürich ebenfalls bei mageren elf Punkten. Mit fünf Punkten aus sieben Ligaspielen legte Murat Yakin den zweitschlechtesten Start aller Sion-Trainer hin. Zuletzt setzte es Niederlagen gegen YB und St. Gallen ab, wobei das 0:1 gegen zuhause gegen St. Gallen noch mehr Fragen aufwarf. Nur einen Schuss aufs Tor brachten die Sittener zustande. Nach wie vor sucht Yakin einen verlässlichen Vollstrecker. Vier Stürmer setzte er bislang ein, den besten Eindruck vor dem gegnerischen Tor machte aber der umfunktionierte Aussenverteidiger Ermir Lenjani.

Das Spitzenspiel der Runde steigt in St. Gallen. Dort nimmt der zuletzt zweimal erfolgreiche Tabellenvierte am Sonntag gegen die Young Boys einen neuen Anlauf, die 15 Spiele währende Serie der Sieglosigkeit gegen die Berner zu durchbrechen. Am Rückhalt mangelt es den St. Gallern nicht: Mehr als 12'000 Tickets wurden im Vorverkauf bis Freitag abgesetzt.

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